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[Band 1.]
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Rückzug abzuschneiden. Bonaparte warf ihm einige Bataillone CR i?) der 75tenr,nd 18ten Halbbrigade mit einer Batterie entgegen, während Rey mit der 58tenHalbbrigade ( P) aus Orza debouchirte, den Tasso überschritt und die linke FlankeLusignans (/») anfiel. Die ganze Colonne dieses Generals wurde theils zer-sprengt, theils gefangen.

Der Rückzug der Generale Liptay, Köblös und Ocskay veranlaßte auch Quos-danovich, auf dem rechten Etschnfcr über Rivalta und Perl zurückzuweichen. Dieersten drei Generale stellten sich tyy') hinter dem Tasso auf, wo sie übernachteten.

Als die Schlacht gewonnen war, gieng bei Bonaparte die Meldung ein, Pro-vera habe bei Anghiari eine Brücke geschlagen. Bonaparte, schnell entschieden,ihm den Marsch nach Mantua zur Vereinigung mit Wurmser zu verwehren, über-ließ den Generalen Joubert und Rey, die Niederlage der Oestcrreicher am nach,sten Morgen zu vervollständigen und brach mit den Truppen Massena's noch amAbende gegen Roverbella und Mantua auf. Der unermüdlichen Thätigkeit desObergenerals kann nur die Ausdauer dieser Truppen verglichen werden, welche inder vorigen Nacht über 3 Meilen marschirt waren, sich den Tag über geschlagenhatten und nun abermals einen Nachtmarsch von 6 Meilen antraten.

Der Feldzeugmeister, unerschüttert durch das Unglück des vorigen Tages, warim Begriffe, am Morgen des 15. Januars abermals zum Angriffe überzugehen,als die Republikaner ihm zuvorkommen.

Joubert hatte nämlich den General Vial rechts entlang dem Monte Magnonegegen den wichtigen Paß La Corona abgeschickt, um dem Feinde diesen Rückzugs-weg abzuschneiden, während General Vaur mit der 29ten und 85ten Halbbrigadeauf dem linken Flügel den Monte Baldo umgieng, und sich gegen Ferrara wendete,um dort gemeinschaftlich mit der 12ten Halbbrigade unter Murat, welche dieserüber den Garda-See geführt hatte, den Oesterreichern auch diesen Rückzugswegabzuschneiden.

Nachdem Joubert diesen Truppen, welche einige Stunden vor Tage aufbrachen,den nöthigen Vorsprung gelassen hatte, griff er von seiner Stellung (TT) dieMitte der Oesterreicher an, und warf diese nach einem kurzen Widerstände ingrenzenloser Unordnung zurück; ein Theil entkam nach Rivalta zu der ColonneQuosdanovichs, die Uebrkgen fanden bei La Corona bereits den Feind und strecktenohne Widerstand das Gewehr. Von den 26,000 Mann, welche 3 Tage früherhier standen, waren nur etwa 10,000 Mann noch unter den Waffen, und Bona-parte's Angaben, die 16,000 Republikaner, welche bei Rkvoli zum Gefechte kamen,hätten über 12,000 Gefangene gemacht, erscheint ganz der Wahrheit gemäß.

Alvinzy's Corps war fast vernichtet. Provera hatte kein besseres Schicksal.Es war diesem General gelungen, eine Brücke bei Anghiari zu schlagen und mit9 bis 10,000 Mann über die Etsch zu gehen. Augereau, statt seine Vertheidigungan der Molinella zu conzentriren, wendete sich gegen seine Nachhut, zerstörte dieBrücke und folgte ihm Schritt vor Schritt. Provera gelangte ohne Hindernissebis zu den Verschanzungen von Sän Giorgio, die er beinahe überfallen hätte.Allein der französische General Miollis war noch zu rechter Zeit benachrichtigt