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abgeschnitten, um die Erlaubniß bat, sich ihm anschließen zu dürfen; sie wardihm verweigert, worauf er sich uach Storta zurückzog. Hier ward er angegrif-fen, geschlagen und suchte sofort die Küste zu erreichen. Kellermann, der vorRonciglione debouchirte, warf ihn über Toscanella nach Orbitello, wo er sichendlich mit Verlust seines Geschützes einschiffte.
An der Küste des adriatischen Meeres hatte Duhesme die Festung Civitella-del-Tronto genommen und den äußersten rechten Flügel des Feindes auseinan-dergesprengt. Die zu Livorno gelandete Truppenabtheitung endlich verhielt sichin gänzlicher Unthätigkeit. Die Expedition hatte auf allen Seiten gescheitert. DieTrümmer der neapolitanischen Armee zogen sich in Unordnung zurück. Cham-pionnet ergriff nunmehr einen kühnen Entschluß; trotz der eingetretenen Regen-zeit, trotz der Insurrektion des Landvolkes, das rings um ihn her zu den Waffengriff, trotz der Festungen, welche fast alle Straßen sperrten, setzte er sich inmehreren Colonnen zur Eroberung von Neapel in Marsch.
Duhesme und Lemoine (5 — 6000 Mann) sollten, der eine über Pescara,der andere über Aquila und Popoli vorrücken, von da nach Vanafro marschirenund an den Ufern des Volturno sich Macdonald und Rcy (7 — 8000 Mann)anschließen, welche die fliehende Armee verfolgten. Kellermann blieb zurück, umfür die Ruhe der Campagna von Rom zu sorgen und Viterbo zu bezwingen, dassich empört hatte.
Mack ließ starke Nachhuten bei Ceprano, Fondi und Jtri zur Vertheidigungdes Uebcrganges über den Garigliano und sammelte die Hauptmasse seines Heeresunter den Wällen von Capua. Championnet schritt ohne Zögern zum Angriffe.Macdonald schlug die Straße nach Deroli, Rey diejenige nach Terracina ein.M. Mathien wendete sich gegen Ceprano. Nur die beiden letzten stießen auf einenschwachen Widerstand. Die Neapolitaner suchten den Eingang in Ceprano zuvertheidigen; Mathieu warf sie über den Haufen, drang mit ihnen zugleich inden Ort ein, forcirte die Brücke des Garigliano und bewirkte bei S. Germanoseine Vereinigung mit Macdonald, der, nachdem er ohne Widerstand bis Jsolagelangt war, die dort stehenden Feinde im Rücken anfiel und zur Flucht zwang.
Ohne Rey abzuwarten, setzte sich Championnet gegen einen von 35,000 Mannbesetzten festen Platz in Marsch. Diese Kühnheit war allzugroß. Capua liegtauf dem linken Ufer des Volturno, und war von einem regelmäßigen Umfangumgeben; überdieß hatten die Neapolitaner sich durch eine mit Geschütz verseheneVcrschanzung gedeckt. Die Franzosen rückten gegen dieselbe an und nahmen sienebst den Geschützen; allein die Walle des Platzes thaten dem weitem VorrückenEinhalt, und nach einem Verluste von 300 Mann verzichtete der Obergeneralbis zur Vereinigung der ganzen Armee auf den weitem Angriff.
Nachdem Rey die Truppen bei Fondi und Jtri nach Gaeta zurückgedrängthatte, traf er Anstalten zum Angriffe dieses Platzes, der zu den festesten von Ita-lien gehörte. Das Feuer einer einzigen Haubitze verbreitete solchen Schreckenunter der Besatzung, daß der Gouverneur sich glücklich schätzte, eine Capitulation
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