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[Band 1.]
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diesen Punkt bis zum Eintreffen der Seiten -Colontten festzuhalten. Unter ihremSchutze zog sich O'Rerlly nach dem Brückenköpfe.

Ott war, ohne auf einen Feind zu stoßen, bis in die Höhe von La Stampagekommen, als der Kampf vorwärts von Sän Giuliano begann. Er schicktesich an, durch Rückangriffe dabei mitzuwirken, allein das schnelle Zurückgehendes Feindes überzeugte ihn, daß er zu spat kommen werde. Unter solchen Um-standen entschloß auch er sich, umzukehren. Bonaparte sendete jetzt alle noch ver-wendbare Reiterei nach diesem Theile des Schlachtfeldes, wodurch der Marschvon Ott's Colonne so sehr verzögert wurde, daß sie Castel-Ceriolo bereits vomfranzösischen Fußvolke besetzt fand, welches jedoch, einem entschlossenen Angriffeweichend, den Weg nach dem Brückenköpfe frei gab. Hiermit endigte zwischen9 und 10 Uhr Nachts der Kampf und die Sieger lagerten vor Castel-Ceriolobis gegen La Bolla, ihre Vorhut, wie vor Anfang der Schlacht, wieder bei Pie-tra-buona.

Der Gesammtverlust der Oesterreicher betrug über 9300 Mann nebst 13 Ka-nonen; der der Franzosen 5604 Mann.

Wahrend Bonaparte am folgenden Tage Anstalten zum Angriffe des Brücken-kopfes traf, knüpfte Melas in Folge der Beschlüsse seines Kriegsrathes Unter-handlungen an. Am nämlichen Tage kam die für Oestreich unglückliche Conven-tion von Alessandria zu Stande, deren wesentlichste Bedingungen folgende waren:Die österreichische Armee marschirt vom 16 / 26 . Juni in 3 Colonnen hinter denMincio und Po, auf dem rechten Ufer soll ihr Borgoforte, Ferrara, die Mark-Ancona und Toscana verbleiben; gleichzeitig werden die Festungen Coni, Turin,Alessandria, Tortona, Genua, Pizzighettone, die Citadelle von Savona, Pia-cenza, Mailand, die Forts Ceva, Ancona, Urbino geräumt und aus ihnen nurdie Geschütze österreichischen Kalibers und Gusses mitgenommen. Nördlich des Pobildete die Chiesa und von ihrer Mündung in den Oglio an , dieser die Grenze fürdie Franzosen; der Landstrich zwischen demselben und dem Mincio ward von bei-den Theilen nicht besetzt. Während des Waffenstillstandes, für den eine zehn-tägige Aufkündigungsfrist besteht, dürfen keine Armeenverstärkungen nach Deutsch-land gesendet werden.

Sobald die innere Verwaltung der gewonnenen Landstriche einigermaßen ge-ordnet war, übergab der erste Consul den Oberbefehl an Massen« und kehrte nachFrankreich zurück.