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[Band 1.]
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Plan derSclNachtbei Jena.Nr. 2.

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sie anlangte, die Stellung hinter der Garde angewiesen. Es ward der Haupt-accent darauf gelegt, sobald als möglich in die Ebene zu debouchiren.

Am 14ten October Morgens um 4 Uhr ertheilte Napoleon dem MarschallLannes seine letzten Befehle; er ließ die Division Suchet und Gazan unter dieWaffen treten, richtete einige Worte an sie und ward mit lautem Jubel empfan-gen. Um 6 Uhr ertheilte er das Zeichen zum Angriffe. Lannes formirte die Di-vision Suchet theils in Linien, theils in Eolonnen, zum Angriffe auf Eloßwitz;die Division Gazan folgte in zwei Treffen links vor der Division Suchet (ÄA).Eine Plänklerlinie zog beiden Divisionen voraus und ward von Tauenziens Trup-pen mit einem lebhaften Feuer empfangen. Als nach 9 Uhr der Nebel allmäbligfiel, dirigirte sich Suchet, nachdem er Eloßwitz genommen hatte, mit einem Theileseiner Division gegen 3 preußische Grenadier-Bataillone (££), welche sich amRande des Pfarrholzes vorwärts bewegten, einem heftigen Angriff der Franzosenerlagen und ihre sämmtlichen Geschütze verloren.

Soult hatte sich (ee) noch vor Tag mit der Division St. Hilaire und derleichten Reiterei seines Armee - Corps auf dem Wege nach Zwetzen durch dieSchluchten des Rauthales zur Gewinnung des Plateaus in Marsch gesetzt undfand die Truppen des am vorigen Tage nach Dornburg abgesendeten Generalsvon Holzendorf CF JF) bei Rödigen aufmarschirt. Nach vierstündigem Feuer-gefechte wurde Holzendorf bis gegen Stobra (G G ) zurückgeworfen.

Inzwischen war Ney Cgg) mit dem Kern seines Armee-Corps (sämmtlicherGrenadiere und Voltigeure, der 25ten leichten und 1 leichten Reiter-Brigade)den Landgrafenberg hinaufgerückt Off-) und dirigirte sich zwischen dem Lanncs'-schen Corps hindurch aus Vierzehnheiligen; Augereau hatte mit der Division Des-jardins den Flohberg erstiegen und marschirte dem Liskauer-Thale gegenüber inzwei Treffen auf (JFfJO/ während seine zweite Division (Heudclet) sich imMühlthale auf der durch Geschütz gesperrten Straße nach Weimar langsam vor-wärts bewegte (//). Es standen somit noch an den Mittagsstunden, gemäß derDispositionen, die französischen Armee-Corps in gleicher Höhe und in einer zu-sammenhängenden Linie.

Als am Morgen des 14ten Octobers die ersten Flintenschüsse ertönten, warHohenlohe eben beschäftigt, den Grafen von Montesquiou, dessen Depeschen schonfrüher in das Hauptquartier abgesendet worden waren, an den Herzog von Braun-schweig abzufertigen. Seine Ueberzeugung, daß es heute zu keinem Treffen kom-men werde, war so groß, daß er den Truppen auszurücken verbot, bis endlichGeneral Grawert die dringende Nothwendigkeit vorstellte, das geworfene Tauen-zien'schc Corps aufzunehmen. Immer noch an der Wahrheit der eingehendenMeldungen zweifelnd, gestattete Hohenlohe endlich der Division Grawert, zwischenKlein-Romstädt und Kölschau auszumarschiren (////). Durch den nach Dorn-burg abgesendeten General Holzendorf hielt Hohenlohe seine linke Flanke gedeckt,obgleich dieser durch Soults raschen Angriff bereits von diesem Punkte und vondem linken Flügel der preußischen Armee abgetrennt war. Sofort setzte sich Hohen-lohe an die Spitze seiner Reiterei und rückte mit dieser in schachbrettförmiger