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[Band 1.]
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belaufen mochten. Bernadotte traf erst am 7ten zwischen Osterode und Licbstadtein, daher war in der bevorstehenden Schlacht nicht auf ihn zu zählen.

Bennigsen, von den Franzosen lebhaft gedrängt, hatte beschlossen, eine solcheanzunehmen; in dieser Absicht hatte er bereits am 7ten Februar folgende Anord-nungen getroffen:

Eine Nachhut, bestehend aus 4 Infanterie-Brigaden und einiger Reiterei unterdem Fürsten Bagration stand rechts und links in den Straßen nach Landsbergauf den Höhen westlich von Eplau. Der Brigade des Generals Barklay de Tollywar die Vertheidigung von Eplau aufgetragen. Die 7 Infanterie-Divisionen desrussischen Heeres standen auf den stachen Hügeln nordöstlich von Eplau in dreiTreffen; die Reiterei und das zahlreiche Geschütz waren zu gleichen Theilen aufbeiden Flügeln und der Mitte vertheilt. General Tutschkow befehligte den rech-ten, Graf Ostermann Tolstoy den linken Flügel, General Sacken die Mitte undGeneral Doctorow die Reserve. General Lestocq hatte Althof noch nicht erreichtund ward auf dem Marsche nach diesem Dorfe von Nep lebhaft gedrängt.

Am 7ten Februar Nachmittags 2 Uhr debouchirte die französische Vorhut unterMurat und Soults Armee-Corps von Grünhöfchen gegen Eplau, Soult ließ dieVorhut der Russen durch 2 Infanterie-Regimenter in der Front angreifen undsendete die Brigade Viviez zur Umgehung ihres linken Flügels über die fest ge-frorenen Teiche ab. Der Angriff der beiden Regimenter in der Front ward ab-gewiesen und diese von der russischen Reiterei in der rechten Flanke angefallen,allein die Ankunft der französischen Dragoner-Division Klein stellte hier das Ge-fecht wieder her und die russische Reiterei sah sich genöthigt, gegen die Stadt zu-rückzuweichen. Bagrations Fußvolk hielt inzwischen noch immer Stand, bis dieBrigade Viviez hinter der linken Flanke derselben angelangt war, wodurch Ba-gration endlich zum Rückzug nach Eplau gezwungen wurde. Die Franzosen folg-ten den Russen so rasch, daß sie mit diesen zugleich in das Stadtthor eindrangen.2n den Straßen kam es zu einem blutigen Kampfe, besonders hartnäckig ver-theidigten sich die Russen auf dem verschanzten Kirchhofe und erst Nachts 10 Uhrzog sich die russische Vorhut auf ihre Hauptstellung zurück und die Franzosen blie-ben im Besitze von Eplau.

In der Nacht vom 7 / s . Februar war die Stellung der Franzosen folgende:Die Division Legrand auf den Höhen jenseits Eplau; die Brigade Viviez aufdem von ihr eroberten Kirchhofe; die Division St. Hilaire rechts von Eplau,hinter ihr die Division Lewal; Augereau's Corps links rückwärts von Eplau,rechts und links den Straßen von Heiligenbeil. Die Dragoner-Division Milhardhinter Rothenen; die Dragoner-Divisionen Klein und Grouchy hinter Eplau;die Reiterei der Garde links an diese Divisionen in zweiter Linke; die Kürassier-Division Hautpoult vor Augereau's Corps und vor ihr die leichte Reiter-DivisionLasalle. Die Corps von Nep und Davoust waren im Anmärsche nach dem linkenund rechten Flügel begriffen.

Am Morgen des 8ten Februars vor Tagesanbruch formirte Bennigsen einenTheil seiner Mitte und Reserve in Colonnen zum Angriffe auf Eplau und eröffnete

Plan derSchlacht-feldes vonE»l»u.Nr. 1.

Plan desSchlacht-feldes vonEylan.Nr. 2.