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[Band 1.]
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Zur Beobachtung der Donau der Heertheil des Fürsten Rcuß zwischen Korneu-burg und Florisdorf, der von Hiller zwischen Groß-Aspern und Groß-Enzers-dorf; ein neugebildeter Vortrab unter General Nordmann von hier bis Orth;hinter diesen befanden sich die Reiterreserven bei Breitenlee, Süßenbrunn,Raschdorf und Aderklaa, die Grenadiere zwischen Gerasdorf und Sauring, dasCorps von Kollowrath bei Hagenbrunn, die des Grafen Bellegarde, der FürstenHohenzollern und Rosenberg zwischen Deutsch - Wagram und Markgrafen-Neu-siedcl. Als die Gegner am 30. Juni den letzten Arm der Donau überschritten,ließ der Erzherzog Carl die Verschanzungslinien durch die Truppen Klenau's,welcher an die Stelle des erkrankten Generals Hiller getreten war, besetzen,stellte die Corps von Kollowrath, Bellegarde und Hohenzollern in geringer Ent-fernung hinter dieselben, den Fürsten Rosenberg bei Wittau auf und zog dieReiterei bei Raschdorf zusammen.

Die Eintheilung und Stärke des österreichischen Heeres war folgende:

Bat.

Schwdr.

Mann.

Reit.

Geschütze.

Avantgarde, Gcnl. Nordmann

23

20

14,365 indus. 2528

36

Itcs Corps, Bellegarde . . . .

22

8

21,693

801

68

2tcs Corps, Hohenzollern . . .

26

6

25,951

517

68

3tes Corps, Kollowrath .. . .

22

6

16,596

667

50

4tes Corps, Rosenberg . . . .

24

8

18,187

792

68

5tes Corps, Reuß ..

12

8

9154

798

26

6tes Corps, Klenau......

25 V,

16

13,740

1275

88

Reserve, Liechtenstein..

17

82

17,936

8054

48

171V,

154

137,622

15,432

452

Gegen alles Erwarten verhielt sich die französische Armee vom Mittage des2ten Juli an ganz ruhig. Indessen veranlaßte das immer bemerkbarer werdendeHeranströmen großer Massen nach der Lobaue dem Erzherzog Carl, am 4tenAbends 7 Uhr dem Erzherzog Johann den Befehl zugehen zu lassen, er solle denBrückenkopf bei Preßburg nur schwach besetzen lassen und mit allen übrigen irgendverwendbaren Streitkräften nach Marchegg rücken, um dem Feinde, welcher viel-leicht die linke Seite der Hauptarmee bedrohen würde, selbst in die Flanke zufallen. Zugleich beschloß man, die in der Lobaue aufgehäuften Truppen durcheine Kanonade zu beunruhigen und ließ deßhalb einige Geschütze schweren Kali-bers in die nächst gelegenen Verschanzungen bringen, die nach 10 Uhr ihr Feuerbeginnen sollten.

Am 4ten Juli, Abends 9 Uhr eröffneten alle Batterien der Lobaue ihr Feuer;1500 Mann von Oudinot's Corps schifften sich am südöstlichen Ende der Inselein und erreichten das linke Ufer in («), wo man sofort zum Schlagen einerBrücke schritt. Eine gleich starke Abtheilung Massena's, bald darauf von derInsel Nro. 6 ausgesetzt, deckte die Arbeit an fünf andern Brücken, welche indem mit Cbb') bezeichneten Raume erbaut wurden und bei den musterhaft ge-troffenen Vorbereitungen schritt das Werk, ungeachtet eines heftigen Ungewitters