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[Band 2.]
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K. Vier preußische Cavalerie - Regimenter fsinter dieser in Reserve.

R Die Ute preußische Brigade zwischen Gostritz und Mvkritz.

M. Die Reserve Artillerie aus der Höhe von Nölnitz.

X. Die erste russische Grenadir-Divistvn vor derselben in Reserve.

O. Die russische Garde Cavalerie, die jedoch erst am Abend eintrifft, links von Nötnitz.

P. Die Divisionen Cvlloredo und Chasteler auf den Höhen zwischen Plauen und Räcknitz.

1) Die Division Lederer rechts von diesen.

R. Die Division Civallart in 2ter Linie.

8. Die Kürassir-Division Nostitz in Reserve.

Y. Die Division Moritz von Liechtenstein am Plauenschen Grunde.

V. Die Divisionen Bianchi und Weiffenwvlf, mit Ausnahme der Brigade Czollig, beiGittersee.

V. Die Brigade Czollig auf dem linken Ufer der Weisseritz bei Töltschen.

W. Die Division Aloys Liechtenstein beiRvsthal;

X. sie hat die Dörfer Wolfnitz, Nauselitz, Corbitz und Rosthal besetzt, und die BrigadeMecserv zwischen Pesterwitz und Altfranken in Reserve.

Y. Die Division Metzko nebst 2 Infanterie-Regimentern und 2 Schwadronen Kürassirenvom Klenau scheu Corps auf der Straße von Freiberg.

Z. Die Brigade Mumb, von der Division Grenneville, in Reserve hinter ihr.

Die Cavalerie-Division Schneller auf dem linken Flügel.

16) Der Regen fällt den ganzen Tag über in Strömen. Mit Tagesanbruch kommt Na-poleon in die Schanze Nr. 7. von wo er die Bewegungen seines Heeres leitet.

Wäbrend das täte Corps sich bei Strehlen und im großen Garten, und das 4te Corps

vor dem Dippoldiswalder Schlage in Massen aufstellt, nimmt General Pelek Striessen, wor-auf sich die Division Roguet links, die Garte-Cavalerie unter Nansvuty in der Mitte unddie Division Decvuz rechts hinter Gruna und Grünewiese entwickelt, und den Feind aus die-sen Dörfern vertreibt. General Roth weicht nach Reick und Prvblis zurück, wo er den Land-graben mit seiner Infanterie besetzt, während seine Reiterei sich rechts daran aufstellt. Diepreußische Reiterei unter General Röder, welche anfangs längs dem Landgraben gegen dengroßen Garten stand, weicht etwas zurück.

17) General Decouz bemächtigt sich des Dorfes Seidnitz, wagt aber nicht sich rechts aus-

zudehnen, weil in dem weiten Raume bis zum großen Garten nur 1 franzvsiches Bataillonaufgestellt ist. Nachdem das Geschützfeuer einige Zeit gedauert hat, befiehlt Napoleon demGeneral Pelet, Reick anzugreifen; die Division Roguet soll diesen Angriff unterstützen. Das8te Regiment geht rechts, das 5te links um das Dorf herum; das 4te stellt sich rückwärts

hinter beiden auf. Das 9te Regiment macht bei der Brücke über den Landgraben Halt;

das ivte weiter rechts in der Ccke. Bier Schwadronen der preußischen Vorhut werfen sichauf die Bataillone rechts von Reick und treiben sie in die Flucht, wobei auch das 4te Regi-ment mit fortgerissen wird. Auf die 2 Bataillone links von Reick machen die Grodno'schenHusaren einen Angriff, hauen einen großen Theil derselben nieder, und werfen den Rest indas Dorf. General Pelet nimmt die Flüchtigen auf und behauptet sich an dem Landgraben.

18) Marschall Morlier läßt die Division Roguet vorrücken, während die sranzösiiche Reitereiunter Nansvuty hinter Groß-Döbritz Stellung nimmt. Allein bis diese Truppen hier an-langen, hat das Gefecht ein Ende, und nur das Feuer der Plänkler dauert noch bis zumAbend fort. Die Verbündeten bleiben im Besitze von Reick. Während des Angriffes derFranzosen auf dieses Dorf trifft die russische schwere Reiterei vor Lvkwitz, die leichte Divisionhinter Prvhlis ein. General Barklay, der den Befehl hat, in die Ebene herabzusteigen undsich auf den Feind zu werfen, wagt es wegen des durchnäßten Bodens nicht, diese Bewegungauszuführen.

19) In der Mitte beschränkt sich das Gefecht auf eine leichte Kanonade. Einige Batailloneder 44ten Division werten von Strehlen gegen Leubnitz vvrgesendet, um dieses Dorf zu