mit der französischen Garde Dienst gethan hatte,zu dem König zurück zu kehren. Dies geschahden I9ten Oktober.
Von dem Gefühl, welches im Innern einessolchen Mannes tobt, wenn das ganze Gebäudedes Glücks und des Ruhms zertrümmert überihn zusammenstürzt, können sich sanftere, ge-zügelte Gemüther wohl schwerlich einen Begriffmachen. Napoleon hatte schon so viele kriti-sche Fälle erlebt, in Egypten und in RußlandWiderwärtigkeiten gehabt, bei denen ihn nur einunumstößliches Vertrauen auf seinen Geist und aufsein Glück emporhalten konnte. Die Hülfsquellen,die dem Gefallenen noch zu Gebote stehen, schweb-ten ihm sonst immer schon in dem Augenblick vor,der ihn noch die Streiche des Schicksals fühlenließ: der Wunsch, zum Erstaunen der Welt wie-der aufzusteigen, beflügelte früher von Neuem sei-ne Unternehmungen. Alle erlittene Unfälle konnteer ehemals durch die Einwirkungen fremder, über-wältigender Kräfte entschuldigen.
Jetzt aber war der Imperator zum erstenmalein seinem Leben, vor den Augen, und im Mit-telpunkte des ganzen, gebildeten Europa dermaßengeschlagen, daß es ihm schwerer als je werdenmußte, die Nation, deren Hausaltäre die siegrei-chen Heere nun bedrohten, durch einen triftigenEntschuldigungsgrund zu beschwichtigen. Kurz,