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Napoleons Feldzug in Sachsen im Jahr 1813 : eine treue Skizze dieses Krieges, des französischen Kaisers und seiner Umgebungen / entworfen von einem Augenzeugen in Napoleons Hauptquartier, Otto Freiherr v. Odeleben
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gen Endzwecke geweihten S ch a a r, " diedamahls ungefähr 1400 Mann an Fußvolk undReiterei stark war, sich anzuschließen, undBei-träge aller Urt zur Rüstung und Beklei-dung unbemittelter Freiwilligen" zuopfern. Unter den Darbringern, welchen öffentlichgedankt wurde, war auch die Stadt Bischofs-werda, *) und man hat, vielleicht nicht ganzohne Grund, behauptet, die gerühmte Bereitwil-ligkeit derselben, zur Förderung der guten Sachebeizutragen, sei Schuld an dem unglücklichenSchicksale gewesen, das sie später erfuhr.

Während man nach allen Verkündigungen,und nach der Lage der Umstände, welche einenraschen Angriffskrieg gegen die, noch nicht zahl-reich über den Rhein gekommenen, Abtheilungender französischen Kriegsmacht zu begünstigen schie-nen, das schnelle Vordringen des russisch - preußi- !scheu Heeres gegen Thüringen, oder gegen Fran- !ken, erwartet hatte, bewegte es- sich langsam in jder ersten Hälfte des Aprils zwischen Rochlitz,Altenburg und Chemnitz, und nicht minder lang-sam zog das zweite russische Heer, unter demGenerale Miloradowitsch, durch die Ober-lausitz heran. Ein starke Abtheilung von Kosacken,die am 15. des Aprils in Dresden ankamen, er-öffneten wieder den Zug. Am folgenden Tage îrückte die erste Abtheilung des Heeres, aus Fuß-

*) Beilage XXVIII.