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Napoleons Feldzug in Sachsen im Jahr 1813 : eine treue Skizze dieses Krieges, des französischen Kaisers und seiner Umgebungen / entworfen von einem Augenzeugen in Napoleons Hauptquartier, Otto Freiherr v. Odeleben
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rigkeiten entgegen setzte, und dessen starke Boll-werke auf beiden Elb-Ufern der Königstein undLilienstein waren. Man fuhr auch nach Napo-leons Abreise mit der lebhaftesten Thatigkei fort,die Stadt zu befestigen, besonders den, am lin-den Elb - User liegenden Theil derselben und die anden Straßen nach Pirna - und Freiberg angeleg-ten Außenwerke. Vor den innern Thoren der Alt-stadt wurden Zugbrücken angelegt, und die Aus-gange einiger Straßen nach dem halb zerstörtenWalle links vorn Wilsdruffer Thore hin, durchVerpfahlungen verschlossen. Mehre Gebäude, diein der Linie des Stadtwalles, am Wilsdruffer-,Pirnaischen- und. Seethore lagen, mußten geräumtwerden, um als Blockhäuser zu dienen. In jederVorstadt ward ein eigener Befehlshaber bestellt.

Während die Stadt also zur Abwehrung ei-nes feindlichen Angriffs vorbereitet ward, rückteauf den Kriegsschauplatz ein neues wohlgerüstetesHeer, das der General Van dämme vom i^tenbis I9ten des Augusts über die Elbe führte, meistFußvolk mit zahlreichem Geschütze. Es waren we-nigstens 40,000 Mann, die von der untern Elbehinauf kamen, und nach dem Uebergange auf dasrechte Ufer gegen die böhmische Gränze sich wand-ten. Jede Abtheilung desselben bezog ein Feldla-ger im Dresdner Walde, wo die, von den abge-zogenen Kriegsvölkern verlassenen, Feldhütten nochstanden, und rückte dann weiter auf der Straßenach Banzenf, wenn die nachfolgende eintraf.