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nach Binnen geschickt, und hat der Ober-Krieges-CommissairLe Rege den Auftrag erhalten, dies zu besorgen.
Hannut, am lOten Zuni rgiff.
(gezeichnet) Bülow v. Dennewih.
Für die Richtigkeit der Abschrift der Chef des GeneralstabesG. M. v. Valentin!.
Das Hte Armee-Corps traf, nachdem es an L Meilen, undmanche Truppentheile sogar 7 Meilen marschirt hatten, in derNacht bei Gembloux ein, wo es sich auf dem linken Flügel desZten Armee-Corps, mit seinem rechten Flügel an Gembloux ange-lehnt, im Lager aufstellte (auf dem Schlachtfelds vom Zahre^76).
II. Das niederländische Kriegsheer des FeldmarschallsHerzogs Wellington.
Die Nacht vom iLten zum >6ten Juni hatte der PrinzBernhard von Weimar mit seiner Brigade den Posten von Ouatrebras rühmlich behauptet, und am frühen Morgen traf der Prinzvon Onanien mit der isten Brigade der 2ten niederländischen Di-vision (Perponcher) zu seiner Verstärkung ein, drängte die franzo- ^fischen Vorderposten bis gegen Frasnes zurück, so daß die Straßebehauptet wurde, welche von Brüffel und NivclleS nach der Stel-lung des nicderrheinischen Kricgsheeres bei Ligny führt, wodurchdie bereits unterbrochene Verbindung wieder hergestellt wurde.
Um n Uhr Vormittags kam der Herzog Wellington beiO.ua-tre braö an, er machte sogleich eine Erkennung des Feindes, undsendete dem Feldmarschall Fürsten Blücher Nachricht, wie die Stel-lung des niederländischen Kricgsheeres seyn werde, und als vonLigny ihm die Nachricht mitgetheilt wurde, daß sich dort sehr starkefeindliche Kolonnen zum Angriff vorbereiteten, so verfügte sich derHerzog Wellington sogleich nach der Hohe von Brie zum FürstenBlücher, berieth die Anordnungen zur Schlacht, versprach späte-stens um 6 Uhr Abend« mit 20/000 Mann Hülfe zu leisten, undkehrte um f Uhr nach Ouatre bras zurück, um die Vereinigungdes niederländischen KriegshcereS zu beschleunigen.
Der Herzog Wellington soll geglaubt haben, er werde seinKriegsherr schon am Abend bei Braine le Comte und Soignesvereinigt aufstellen können, allein die Standquartiere der HeercS-theile waren zu entfernt, und besonder« konnte die Reiterei, wel-che bei Mons und Grammont gestanden hatte, nicht eintreffen, dieVereinigung des niederländischen Kriegsherr« wurde nicht bewirkt,