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hinter Geminoncourt genommen, und seinen rechten Flügel gegenPiermont ausgedehnt.
Kaum war die Schlachtordnung so aufgestellt, als die belgi-sche Reiterei einen Angriff auf den Feind machte, allein fie wurdezurückgeschlagen, so daß das braunschweigsche Husaren-Regimentzu ihrer Unterstützung vorrücken, und das Fußvolk schnell Viereckemachen mußte. Hierauf ließ der Herzog Wellmgton 4 Bataillonsund 2 Compagnien braunschweigsche Truppen auf der Straßenach Chgrleroy etwas vorrücken, diese stellten ich in geschlossenenKolonnen vor der Schäferei auf, ihre Scharfschützen traten mitden Truppen des Prinzen von Weimar in Verbindung; die braun-schweigichen Husaren und Uhlanen standen jur Unterstützung hinterihnen.
Die feindlichen Angriffskolonnen rückten bis an den gegenPiermont fließenden Bach vor, eine bei Geminoncourt aufgefahrnefranzösische Batterie verursachte großen Verlust; um dieses Feuer er-wiedern zu können, wurden dem Herzog von Braunschweig dieverlangten 4 Stück englische Kanonen zugeschickt, welche mit gro-ßer Wirkung antworteten. Es war 6 Uhr des Abends, als zweifeindliche Kolonnen, jede von Zooo Mann, gegen den rechten Flü-gel vorrückten; von denen die eine den Prinzen von Weimar mitseinen schwachen Bataillons drängte und umging, so daß er ge-nöthiget war sich gegen Houtain Val zurück zu ziehen, die an-dere aber auf der Straße von Charleroy vorrückte, und trotz desheftigsten Widerstandes und ihrer ausgezeichneten Tapferkeit auchdie Braunschweiger auf die zweite Linie bis nach Quatre braszurückwarf. Der Herzog von Draunschweig war persönlich bemüht,bei seinen Truppen im Rückzüge die Ordnrtng zu erhalten, als eineFlintenkugel ihn schwer verwundete, so daß er schon sterbend zurück-gebracht werden mußte. Es langte die braunschweigsche Artillerieauf dem Schlachtfelde an, sie hatte 3 Stunden im starken Trabezurückgelegt, ihr Feuer, so wie die erneuerten Angriffe der wiedergeordneten Bataillone, die von einer im zwei en Treffen stehendenschottischen Brigade unterstützt wurden, stellten die Ordnung wie-der her; auch auf dem linken Flügel der Stellung, wurde durchdas Feldbataillon Lüneburg das bereits Verlorne Dorf Piermontzurückerobert; die niederländischen Truppen rückten nun auf allenPunkten vor, und brachten den durch das heftige Gefecht auch inUnordnung gerathenen Feind zum Weichen, und endlich zum Rück-züge, denn als die Franzosen zurückgeworfen wurden, da sendete
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