sich bestreben sollte, es stellte sich bei Hall auf und bestand ausder indianische» Brigade (Anthing), der isten niederländischen Di-vision (Stedtmann), der -ffen brittischen Division (Colville) undder hannovrischen Kavallerie-Brigade (v. Esdorff), und betrugnach den Tageslisten >8,696 Mann.
Der Rückzug eifolgie nun von Quatre bras über Genappebis nach Waterloo oder bis zu dem Walde von Soignes. Na-poleon ließ seine Reiterei sogleich vorrücken, und die Nachhut desniederländischen KriegeheereS, welche aus der englischen Reitereiund aus der Division Alten bestand, sehr lebhaft verfolgen; eskam zu einem ziemlich heftigen Gefechte, besonders bei Genappe,welche» der englischen Reiterei viel Verlust zuzog, bis der LordUpbridge mit der ersten Brigade der Leibgarden, durch glücklicheAngriffe die Franzosen zurückwarf.
Bis dahin war es sehr heiß gewesen, seht aber fiel ein star-ker Regen, der die französische Reiterei hinderte, den zurückziehen-den Engländern vielen Schaden zuzufügen, da der Boden soweich wurde, daß die Truppen nur mit großer Anstrengung mar«schirm konnten.
Als das niederländische Kriegeheer am Abend vereiniget war,ließ es der Herzog Wellington bei Mont St. Zean, vorwärtsvon Waterloo, folgende Stellung nehmen:
Das Fußvolk vom Corps des Prinzen von Oranien, wurdemit dem rechten Flügel an die große Straße gelehnt, welche vonBrüffel nach NivelleS führt, der linke Flügel stieß an la Haye,die sämmtliche Reiterei wurde dahinter aufgestellt; das Vorwerkla Haye ließ der General-Lieutenant Baron Alten mit 2 leichtenBataillons der deutschen Legion (Major Baring) besehen, denvor dem rechten Flügel liegenden Pachchof Hougoumont, so wiedas dabei liegende kleine Holz, besetzte ein Detaschement brittischerGarden, und eine Compagnie hannovrischer Jäger unter dem Be-fehl des General-Majors Byng. Das Corps des Generals LordHill war bei Braine la Leud als Reserve aufgestellt, und decktegleichzeitig die Straße von NivelleS nach Brüffel. Jenseits undvor dieser Straße stand der Dortrab, meist aus Reiterei bestehend,er beobachtete die Bewegungen des feindlichen Heeres.
Zn dieser Stellung, die der Herzog Wellington schon früherfür den Fall einer Schlacht in dieser Gegend ausgesucht habensoll, stand also sein Mitteltreffen bei Mont St. Zean, sein rech-ter Flügel lehnte sich an Braine la Leud, und der linke Flügelerstreckte sich bis zu dem auf einer Anhöhe liegenden Vorwerk la