die Kolonne zur Linken bestand aus dem Am Zsrmec-
Corps, dem däs 2te Armee-Corps folgte;die Kolonne zur Rechten bestand aus dem isten Armee-
CorpS.
Kaum war der Vortrab des isten Corps durch Wavre mar-schirt, als in diesem Orte Feuer auöbrach, es mußte mit vielerAnstrengung und großem Zeitverlust gelöscht werden, weil allesGeschütz diese Stadt passiven tnußte.
Der Marsch ging sehr langsam, da ein heftiges Negenwetterdie ohnehin schlechten Wege noch verschlimmerte. Die iLte Bri-gade, welche die Spitze hatte, erreichte St. Lambert schon umro Uhr des Morgens, ihr folgte am Mittage die i 6 te und iZteBrigade, und die lAe Brigade folgte, als Nachhut, späternach.
Der Marsch des 2ten Armee-Corps (v. Pirch l.) wurdenoch mehr verzögert, weil der Feind gegen die 7te und 8 te Bri-gade, die bei St. Guibert als Nachhut gestanden, jetzt vorrückte.Und diese sich längere Zeit zuv Unterstützung der csten Brigade(siehe die Beschreibung des Gefechtes bei Wavre) aufstellenmußten; doch endlich folgte das 2te Armee-Corps dem aten Ar-mee-Corps nach, es wurde auf seinem Marsch vom Feinde vondem jenseitigen Thalrande häubitzirt.'
Das iste Armee-Corps (v. Zieten) marschirte am Mittagevon Vierge ab, über Ohain, um die rechte Flanke des Feindes zugewinnen.
Der Feldmarschall Fürst Blücher befand sich an der Spitzedes Aen Armee-Corps, und erhielt bei St. Lambert um 2 UhrNachmittags die Meldung, daß der Feind mit bedeutenden Streit-kräften bei Wavre vorrücke, und daß die Nachhut im Gefechtstehe. Im Marsch durch die Engwege begriffen, in der linkenFlanke vom Feinde angegriffen, in der Fronte vielleicht am Auf-marsch und an der Entwickelung seiner Truppen gehindert, wardie Lage des preußischen Kriegsheeres gewiß höchst gefährlich,allein der Feldmarschall Fürst Blücher faßte auch jetzt so wie im-mer einen heldenmüthigen Entschluß, und behielt den Zweck seinesMarsches klar vor Angen, indem die Entscheidung auf demSchlachtfelde vor ihm lag.
Es war 3 Uhr am Nachmittage, als das Ae Armee-Corps(Bülow von Dennewitz) bei St. Lambert vereiniget war, einerfeindlichen Kavallerie-Kolonne, welche sich zwischen Limale undSt. Lambert durchgeschlichen harte, wurde das 2te pommersche
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