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Morgens eintraf, rmd links neben sich die den Feind verfolgende' Reiterei des Zten Armee-Corps bemerkte.
Der Oberstlieutenant v. Sohr führte den Vortrab, welcheraus Z Füsilier-Bataillons, einer reitenden Batterie und Reitereibestand; er folgte dem Feinde so nahe als möglich, und wo esdas Terrain gestattete, kanonirte er denselben; allein dieser setzteohne Widerstand zu leisten, seinen Rückzug bis Bousquet fort,wo er eine Scharfschützen-Linie aufstellte; sogleich wurden auchdie Scharfschützen der 6 ten Brigade heraus gezogen; und bald wardas Terrain, und nach einigem Gefecht, die ganze Gegend vorNamur gewonnen, wo der Feind zwar sich stärker setzte, alleindurch den Angriff der rechts und links detaschirten 6 ten Brigade,und der 3 Füsilier-Bataillons des Vortrabes, bis hinter dieStadtmauern zurückgedrängt wurde.
Es wurde von dem General v. Pirch l. befohlen, es sollesogleich der Versuch gemacht werden, mit Truppen über die Sam-bre zu sehen, um die Schloßhöhen bei Namur zu gewinnen, weilder Feind durch diese Bewegung in die Flanke genommen, undseine Verbindung bedroht werde, allein das hohe Wasser verhin-derte die wiederholten Versuche.
Da der Feind die Stadt Namur nur zum Schutz seinesRückzuges vertheidigte, so war im Verfolg des Gefechtes ein ernst-hafter Angriff auf die Stadt nicht die Absicht des Generals vonPirch I. Es wurden daher nur die Scharfschützen der 6 ten Bri-gade gegen das Brüsseler Thor vorgeschoben, und Detaschirungengegen das Port de fer und St. Niklas-Thor unternommen, ge-gen das letztere besonders, um dem Feinde wegen der Brücke überdie Maas Besorgnisse zu erregen, das Gefecht wurde überall undbesonders auf diesem Punkte sehr heftig. Die ^te Brigade lösetedie 6 te Brigade ab, welche sich tapfer und beinahe mit zu großerVerachtung des Todes geschlagen hatte.
Es war 6 Uhr des Abends, als der General Vandamme sei-nen Rückzug nüLh Dinant antrat, und die Stadt Namur von denPreußen besetzt wurde, welche alle Versuche des Feindes, dieBrücke über die Sambre zu sprengen, vereitelt hatten.
Der Oberstlieutenant v. Sohr mit den Füsilier-Bataillonsder Regimenter No. ics. und 23 ., den brandenburgschen und pom-merschen Husaren-Regimentern, und Z reitenden Kanonen, ver-folgte den Feind sogleich auf der Straße nach Dinant, und er-hielt den Auftrag, über FlorenneS und Walcourt, die Verbindungmit dem preußischen Kriegsheere aufzusuchen.