der Preußen einschlügen, während auch Reiterei in die rechteFlanke marschire, die viele Artillerie (20 bis 2Z Kanonen) zeige.
Zn dieser Lage auf beiden Seiten vom Feinde umfaßt, undgegen die überlegene feindliche Truppenzahl, konnte der Generalv. Pirch keinen Angriff mit Vortheil unternehmen, um so mehrals die Stärke des hinter dem Windmühlenberge aufgestelltenfeindlichen Fußvolkes nicht zu beurtheilen war.
Bei dem Vandammschen Corps verbreitete die Nachricht, essey von Paris abgeschnitten, die größte Verwirrung, und unterdem wilden Geschrei, „nach la Ferte Milan links in die Wälder"nahm es seine Richtung dahin, nur der General Vandamme mit2sov Mann und einigen Kanonen marschirte über Pisseleup, griffVillers CotteretS lebhaft an, und drängte das Füsilier-Bataillondes isicn westpreußischcn Regiments zurück, während er Reitereiund Geschütz über Montgobert und Savey nach Rhcteuil schickte,um die Preußen von Compiegne abzuschneiden.
Der General v. Pirch trat nun frejwillig seinen Rückzuggegen Crepy bis an den Ausgang des Waldes an, ließ seine Reitereijedoch noch in der Ebene, und befahl dem Füsilier-Bataillon sichzurückzuziehen; er beabsichtigte rechts durch den Wald über Long-pree nach St. Mard mit dem Feinde parallel zu marschiren, dersich auf der Straße nach Nanteuil in Marsch gesetzt hatte, alleindie Engpässe bei Longpree gestatteten dies nicht, sondern er mußteauf der Straße nach Compiegne bis dahin zurückgehen, wo derWeg von Vivier einfällt, und zur Deckung der linken Flanke unddes Rückens jene Esquadron stehen geblieben war. Eine Reiterei-Abtheilung blieb am Ausgange des Waldes zurück, um VillersCotteretS zu beobachten, welches die Franzosen mit Fußvolk starkbesetzten.
Um den erhaltenen Befehlen zufolge über Crepy nach Nan-teuil zu marschiren, mußte der General v. Pirch den Weg aufButS einschlagen, weil er der einzige ist, der aus einem fast un-durchdringlichen Walde ins Thal führt. Bei Buts mußte ereinige Zeit verweilen, um Menschen und Pferde durch einen TrunkWasser zu erquicken, an dem sie seit Mittag des vorigen Tagesgänzlich Mangel gelitten hatten, welches sie bei der Hitze und demfortwährenden Marsch niederdrückte.
Um 12 Uhr Mittags langte er auf der Höhe von Frenois laRiviere an, wo er auf Befehl einige Stunden rührte, und sodannseinen Marsch über Crepy nach Nanteuil fortsetzte, woselbst erAbends um 9 Uhr ankam, nachdem seine Truppen in ZZ Stun-