Das Quartier des Generals von Bülorv ist in Versailles inder Rue d'Hokelö, im Hotel de France. Jede Brigade giebt fürdiese Nacht 2 Offiziere zur Ordonnanz beim General v. Bülow,welche die Wohnungen der Brigade: Chefs und die Bivouakeplätztder Brigaden genau kennen müssen." !
(gezeichnet) Bülow v. Dennewih.
Für gleichlautende -lb chrift der Chef des GeneralstabelGeneral-Mawr v. Valentini.
Gefechte bei Meudon, Sevres und Issy. ^
Da« gefammte Kriegsheer brach am Morgen in 2 Kolonnenauf, das ckte Armee-CorpS (v. Thielemann) zog den rechten Flü- igel bildend gegen Plessis Piquet und Chatillon; das iste Armee-Corps (v. Zieten) als linker Flügel über Marly, Roquencourt !und Vaucresson nach Sevres; das tste Armee-CorpS (Graf Bü-low v. Dennewih) marschirte die Reserve bildend über Marly ^nach Versailles. i
Die Franzosen von dem Marsch des nieder-rheinischen KriegS- )Heeres auf dem linken Ufer der Seine unterrichtet, ließen sso,ooo >Mann unter den Generalen Grafen Vandamme und Gerard beiMont,ouge eine vortheilhafke Stellung nehmen; der rechte Flügellehnte sich bei Issy an die Seine und an diese» stark besehte Dorf,da« Dorf Dauves sicherte den rechten Flügel, und die Mitte standauf den Hohen von Montrouge; der linke Flügel dehnte sich gegendie Straße von Orleans aus. Die genannten Dörfer waren starkbesetzt, und weil die Häuser gemauert, und auch die Gärten vonsteinernen Mauern eingeichlossen sind, so eignen sie sich zur hart-näckigsten Vertheidigung; die hinter den Dörfern liegenden Höhenwaren von zahlreicher Artillerie beseht, welche die Dörfer mitKartätschenfeuer bestreichen konnte; der größte Theil der französi-schen Reiterei,' die im Doulogner Walde gestanden, ging in Pari«über die Seine, und begab sich in die Ebene von Grenelle, indemsie sich rechts an die Seine und links an Daugirad anlebnte.
Bei Ville d'Avray stieg das lste Armee-CorpS zuerst aufeine feindliche Truppenabtheiiung, welche sofort angegriffen undzurückgeworfen wurde. Da man ungewiß war, ob der Feind St.Cloud geräumt und die doruge Brücke über die Seine zerstörthatte, so wurde eine Abtheilung von i Bataillon, i Esquadronund ^ reitenden Batterie dorthin geschickt, welche noch weiterlinks nach Mont Valerien detaschirte, um die Brücke von NcuillYund das rechte Ufer der Seine bis Paris zu beobachten; diese