Hierauf erfolgte von den verbündeten Kriegsherren, und zwarvon den Preußen, vom isien Armee-Corps, unter dem Feldmar-schall Fürsten Blücher und dem General v. Zieten, so wie vonden Engländern, unter dem Herzog Wellington, der Einzug inParis.
Es war dieser Einzug sehr ernst und ohne Prunk, kein feier-licher Siegeszug, sondern eine militärische Besetzung der feindli-chen Hauptstadt; alles behielt ein kriegerisches Ansehen, die Trup-pen lagerten auf den bedeutendsten Platzen der Stadt, und diese,so wie die Drücken blieben mit Kanonen besetzt.
Die Stellung des niederrheinischen Kriegshee-reö war:
da« iste Armee-CorpS (v. Zieten) stand in Paris:
das Zte Armee-Corps (v, Thielemann) bei Chatillon undPlessis piquet;
das gte Armee-Corps (Graf Bülow v. Dcnncwitz) inVersailles;
das Hauptquartier des Feldmarschalls Fürsten Blücher warin St. Cloud;
H. Das niederländische Kriegsherr.
Es blieb in seinen Stellungen unverändert stehen.
Das Hauptquartier des Herzogs Wellington wurde nach Pa-ris verlegt.
Der 8te Juli.
Beide verbündete Kriegsheere blieben in ihren Stellun-gen unverändert stehen, bis auf das Zte preußische Armee-Eorps, welches unter dem General von Thielemann heuteseinen Einzug in Paris hielt, doch sogleich eine Kavallerie-Brigade und das Füsilier-Bataillon des Leib-Infanterie-Regi-ments, als Vortrab bis nach Villejuif vorschickte.
Nachdem der König von Frankreich die Nacht in Arnonvillezugebracht hatte, hielt er heute um Z Uhr Nachmittag von St.Denis kommend, seinen Einzug in Paris.
Der gte Juli.
I- Das niederrheinische Kriegsherr.
Der Feldmarschall Fürst Blücher gab folgende Disposition:
«Das Zte Armee-Corps wird am gten Zuli von Parisaufbrechen, und zwischen Iuviffy und Corbeil, den loten Julizwischen la ferte Aleps und Perthes, und den Uten Juki bis zwr-