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gereiniget, und der sich nach Surburg zurückziehende Feind, auchaus diesem Dorfe, obwohl nach heftigem Widerstände, zurückge-worfen. Durch diese entschlossenen Angriffe, wurden die Franzo-sen mit sehr bedeutendem Verlust über den Surbach zurückge-drängt, worauf sie sich bis in den Hagenauer Forst (durch welchendie große Straße nach Straßburg geh') zurückzogen, und bis indie Nacht ein lebhaftes Geschütz - und Scharfschützen-Feuer un-terhielten. Der Kronprinz von Wi temberg erwähnt mit besonde-rem Lobe die Tapferkeit des östreichischen Infanterie-RegimentsReuß-Greiz, welches in diesem rühmlichen Gefechte Z Offiziereund 73 Mann an Todten und Verwundeten verlor. Die Wir-temberger verloren 4 Offiziere und 50 Mann, und 16 Pferde anTodten und Verwundeten.
Die Kolonne des Generals Grafen Wallmoden verfolgte denFeind von Lauterburg aus auf der Nheinstraße. Die feindlichenTruppen unter dem General Rorhenburg, waren ungefähr 600c»Mann Fußvolk und ein Regiment Reiter stark. Der Vortrab desGenerals Grafen Wallmoden, von dem General-Ma'or Wrede ge-führt, (aus 2 Esquadronö Knesewich Dragoner, 2 Kanonen, undden Bataillon« Reuß, Isenburg und Frankfurch bestehend), fandden Feind im Walde diesseits Setz aufgestellt, wo er sich zu be-haupten beabsichtigte.
Der General Graf Wallmoden befahl den Bataillonen vonZsenburg und Reuß vorzurücken, und den Feind in der Fronte an-zugreifen, während das Frankfurther Bataillon in seiner linkenFlanke vorrückte. Das Bataillon Jsenburger warf die Franzosensogleich bis in einen rückwärts liegenden Verhau, überstieg auchdiesen, und drängte sie bis nach dem Dorfe Selz zurück; hier besetzteder Feind noch die Häuser diesseits des Bache«, und setzte dasGefecht durch ein sehr heftiges Scharfschützen-Gefecht fort, bisdas Frankfurther Bataillon zur Unterstützung vorrückte, mit des-sen Hülfe der Feind mit sehr bedeutendem Verlust, zurückge-worfen wurde, daß er die Brücke nur mangelhaft zerstörenkonnte. Der General Graf Wallmoden beschränkte sich auf dieBehauptung des linken Ufer« der Selz, weil ihm der Feind anTruppen und Geschütz überlegen war. In der Nacht zogen sichdie Franzosen freiwillig gegen Beinheim zurück.
In diesem rühmlichen Gefecht wurde der Major Marquard,6 andere Offiziers und 250 Mann verwundet, und äo Mann ge-lobtet.
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