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heim und der Höhen wieder zu verlassen; es blieb unmöglich, diesteilen Weinberge von dieser Seite zu erklimmen, das Feuer waräußerst hartnäckig. Die hessischen Scharfichühen zogen sich rechts,um einen bequemeren Uebergang über die Süffel und einen leich-teren Ersteigungspunkt der Höhen zu finden; allein auch der Feindverlängerte seinen linken Flügel gleichmäßig, und entwickelte aufdiesen Höhen mehr als io,ooo Mann Fußvolk. Das Gefechtstand, bis sich der Feind auf seinen beiden Flügeln umgangen sah,worauf die Hessen ihre Angriffe erneuerten, und das Dorf Mun-dolsheim und die Weinbergshöhen eroberten.
Die östreichische Division Polombini, welche den feindlichenlinken Flügel umgehen sollte, griff das Dorf Pfulgriesheim an;sie fand später bei der Umgehung des Feindes sehr große Terrain-Hindernisse, wozu besonders die sehr steilen User der Süffel ge-hörten; allein dennoch vollendete sie ihre vorgeschriebene Bewe-gung im stärksten feindlichen Feuer gegen Nieder-Hausdergcn;worauf, als sie den dortigen Bergrücken gewann und sich demFeinde in der Flanke zeigte, dieser die Höhen schnell verließ.
Der Kronprinz von Wirtemberg gab den Befehl, es solle dieBrigade des General-Majors v. Hügel die Dörfer Reichstädt undSuffelweihersheim angreifen; die iste Fußbatterie wurde ihr zu-getheilt. Die Brigade rückte zum Angriff vor, ihr folgten dieBrigaden von Hohenlohe und von Mssami als Unterstützung nach. >Die Franzosen räumten das Dorf Reichstädt, noch ehe dir wir-tembergschen Truppen es erreichten, weil sie befürchteten, abge-schnitten zu werden, da dieses Dorf auf dem linken Ufer derSüffel liegt. Hierauf wurde der Angriff auf Suffelweihersheimgerichtet; allein dieses Dorf sowohl als die Höhen auf deren Ab-hänge er liegt, waren mit feindlichem Fußvolk sehr stark besetzt, wel-ches die in zwei Kolonnen anrückenden Wirtemberger mit lebhaf-tem Feuer empfing. Dennoch rückte der General v. Hügel ohneZeitverlust rasch vor, und eroberte das Dorf durch Sturm, wobeiseine Mannschaft bis über die Hüften im Wasser watete, weil dieBrücken über die Süffel abgetragen waren. Der Feind stelltesich jetzt auf die jenseitigen Anhöhen, zog beträchtliche Verstärkun-gen an sich, und führte sein Geschütz auf; es kam nun zu einemheftigen Gefechte, denn beide Truppenlinien standen unbeweglich;es war gleich ehrenvoll und blutig für die wirtembergschen Trup-pen, welche die wiederholten, heftigen Angriffe der Franzosen stand-haft zurückwiesen, obgleich ihr Geschütz nicht in die Linie gebrachtwerden konnte, sondern aus großer Entfernung vom linken User