gungen des Feindes vergeblich, die Oestreicher behaupteten Meille-rie, drängten die Franzosen zurück, und verfolgten sie bis nachEvian; sie verloren 2 Offiziere an Berwundeten, und 7Z Mann anTodten und Verwundeten.
Am Listen und sZsten Juni passirte die Kolonne des Feld-marschall-Lieutenants Grafen Dubna den Mont Tems, der Feindversuchte vergeblich, durch eine Diversion aus der Dauphiuee siedaran zu hindern, indem er auf der, von Brianvon über denMont Geneore nach Turin führenden Straße vorrückte, und diel Stellung von Clavieres besetzte.
Am Lasten Zuni griffen die Franzofen bei Cesane eine Ab-theilung östreichischer Truppen UNlcd dem Obrist Obrion an,sie glaubten eü müsse ihnen gelingen, durch Uebermacht diesen Po-sten zu überwältigen, allein sie wurden nach einem ^ständigen Ge-fechte mit namhaften Verlust zurückgeschlagen." Die Franzosenrückten an diesem Tage auch gegen Moutier in Savoyen vor,besetzten das stark verschanzt^ Conflans, und, legten an- der Mün-dung der Arli in die Iserc einen Brückenkopf an.i Am- 27sten Juni traf der General-Major v. Trenk vor Con-
flans ein, er traf seine Anstalten zum Angriff am folgenden Tage;jener wurde am Lüsten in zwei Kolonnen ausgeführt, nämlich:die iste Kolonne des General-MajorS d'Ändezene rückte vor, er-> vberte den festen Posten von Vauton, und verfolgte den Feind
i bis Hopital, hier. kam es zu einem-'sehr hartnäckigen Gefechte, der
! Feind erhielt Verstärkungen, und erneuerte seine Angriffe, dennoch
' behaupteten die Oestreicher den Ort. Die 2te Kolonne des Ge-
neral-Majors v. Trenk griff den feindlichen rechten Flügel sehr! unerschrocken an, vertrieb ihn von den AnhöheN und aus der^ Stadt Conflans, welche der Feind aufs hartnäckigste-vertheidigte,endlich aufgab, und sich bis in den Brückenkopf zurückzog; alleinauch dieser wurde von den Oestreicher» angegriffen, stürmend er-obert und behauptet, so daß der Feind nicht so viel Zeit behieltl die Brücke abzutragen, welche er den rasch verfolgenden Ocstrei-§ ehern überlassen mußte.
Die Hauptkolonne unter dem unmittelbaren Befehl des kom-mandlrenden Generals Baron Frimont war-, nach dein Gefechtebei Meilleric am Genfer See, aus dem Walliserlande hsrvorge-^ krochen, und über Thonon bis zum 27sten Juni schon bis an dieArve vorgerückt, die Schnelligkeit der Bewegungen, die angestreng-! ten Märsche, welche die Truppen während 10 Tagen bei ungün-stiger Witterung durch die beschwerlichsten und höchsten Gebirge