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Der Krieg des verbündeten Europa gegen Frankreich im Jahre 1815 / von Carl v. Plotho
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257
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der Derschanzungen des Paffes les Rouffees ein, der Feind warauf einen Angriff nicht unvorbereitet, er hatte Verstärkungen ansich gezogen, und die zur Vertheidigung ohnehin so geeignete Ge-gend außerdem noch viel verschanzt, deshalb hatten einige Angriffeder Oestreicher nicht den gewünschten Erfolg. Der General von- Fölseis verstärkte sich durch seine Reserve, und ordnete einen neuenAngriff; die Franzosen, dstü gewahrend, eilten diesem zu begegnen,unternahmen aus ihren Verschanzungen einen Ausfall, und rücktenden Oestreichern entschlossen entgegen. Den Vortheil des Heraus»rückenS aus den.Verjchanzungen benutzte der General v. Fölseismit so viel Klugheit als Entschlossenheit, er nahm die Franzosenmir seiner Reiterei und dem Geschütz in die Flanke, und warf siem>t so bedeutendem Verlust-ffurück, daß sie ihre Stellung hinter les' Rouffees und bei Morez nicht ferner behaupten konnten, und auch denPaß von la Faneile verlassen mußten. Der Oestreichische Vor-trat, verfolgte die Franzosen, und erreichte noch am Abend SttTlaude und St. Laureat. Der Verlust der Franzosen an Todten undVerwundeten war sehr bedeutend, auch verloren sie viele Gefangene.

, Das Reserve-Corps (Meerville) rückte auf dem linken Ufer

der Rhone vor- die Franzosen zogen sich auf das rechte Ufer derRhone zurück, und zerstörten die Brücke von Soyssele.

Nachdem die verschanzten,. Engpässe des Zura - Gebirges er-öffnet, und die östreichischen Truppen hindurch, marschirt waren,so mußte zuvörderst das Fort de l'Ecluse eingeschlossen werden; es! liegt, in einer Felscnschlucht, :und versperrt die Hauptstraße von!' > Genf nach Lyon. Die Franzosen hatten auf dem Abhänge des. , ' Berges, oberhalb des Forts, noch eine selbstständige Redonse er-t j bauet, die alle Annäherung an das Fort auf einen weiten Umkreis! erschwerte, und die vorliegende Ebene mit wirksam n Kanonen»l feuer bestrich; die steilen Abhänge gestatteten nicht, diese Rcdoutst, mit Geschütz anzugreifen. Das Regiment Lsterhazy hatte die, feindliche« Posten aus Colonge und von den nächsten Höhen zu-, > rückgeworfen, und erhielt nun den Befehl, dieses wichttge Werk, mit Sturm zu erobern. Nach geschehener Erkennung fand sich,l > daß das Werk vollkommen Aeschlossen, mit einer Art Gallerte ge-, > beckt, und mit einer dreifachen Reihe Wolfsgruben versehen sey,

k ! In 2 Kolonnen wurde der Angriff ausgeführt; beide hatten viele» Muhe und das heftigste Feuer auszuhalten, bis sie zum Sturmz ^ gelangten; doch der tapfersten Vertheidigung des Feindes ungerachtet, welche der Kommandant des Forts selbst leitete, wurde dieSchanze von den Oestreichern erstürmt, ein Theil der Besatzung

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