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Der Krieg des verbündeten Europa gegen Frankreich im Jahre 1815 / von Carl v. Plotho
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in der Allee, welche um die Stadt geht, aufgefahren, wobei alleThor-Passagen frei zu lassen sind, und die Tete der Kolonne sichin der Gegenh des Neu-Thores befinden muß- Don jeder Bri-gade wird ein Kapital», per Bataillon ein Offizier, und per Com-pagnie ein Unteroffizier und 4 Gemeine dazu kommandirt.

Die Truppen marfchiren mit einem ütägigen Bestand anLebensmitteln und Fourage, welcher, wenn er au« den Magazinennicht erhalten werden kann, in den Quartieren gegen-EmpfangS-quitkungen zu entnehmen ist.

Zum Nachbringen eine« eisernen Bestandes an Fourage undLcbensmitteln wird ein Stabsoffizier kommandirt, der sich mitdem preußischen Kriegs «Commissair von Doß und mit einemhessischen Kriegs-Commissair vereiniget, um dieses in Trier insWerk zu fetzen. Au diesem Transport werden 1 Capitain, 2 Offi-ziers, 100 Mann und 10 Pferde kommandirt, welche nach Trierrücken, und sich bei dem Stabsoffizier zu melden haben. DieserMajor schlägt bei seinem Abmarsch von Trier den Weg überHospital, Zchternach, Diekirch und Ettelbrück ein, woselbst er sichan den General-Major v. Eglosstein zu wenden hat. Im Falldieser Bestand nicht zu erhalten wäre, so erwartet der Major inTrier weitere Befehle.

Das zum Bivouak nöthige Stroh und Holz wird entwedervon den Behörden in Grevemachern geliefert, oder von den Trup-pen selbst, doch mit Ordnung angeschafft.

Den rgten Juni setzt sich das CorpS rechts abmarschirt vonGrevemachern zeitig in Marsch gegen Luxemburg, woselbst eS diefernere Weisung erhalten wird. Dieser Marsch muß en Ordrede Bataille vollführt werden. Eine jede Batterie bleibt bei ihrerBrigade, und die Park-Kolonne so wie sämmtliche Wagen ohneAusnahme folgen der Kolonne, auf welche außer den Komman-dirten eine Arriergarde folgt. Der Obristlieutenant von Schäfermarschirt ebenfalls zeitig gegen Luxemburg ab, und schickt einenOffizier voraus, um von dem Chef des Generalstabeö Obrist vonWitzleben das fernere zu erfahren.

Die schweren Kranken werden in Trier und St. Maxinununtergebracht.

Aller auf dem Marsch nöthige Vorspann muß so oft alsmöglich gewechselt werden, und wenn dieses nicht von den Behör-den zu erhalten, so wird der neue Vorspann durch Kavallerie-DetaschementS beigebracht.

Das Hauptquartier kömmt: