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Carl angeschlossen, und den Feind bis an die Walle verfolgt.Das Gefecht dauerte bis gegen 12 Uhr, und wurde später nurnoch durch Kanonenfeuer von der Festung fortgesetzt. Der Verlustdes norddeutschen Bundes - Corps bestand in l Offizier und -jMann an Todten, und 4 Offiziers und 45 Mann Verwundeten;die Franzosen verloren ungefähr 70 Mann an Todten und Ver-wundeten, 2 Offiziere und mehrere Mann wurden gefangen.
Jene Ausfälle auf den Seiten von Charleville und St. Lau-reat waren erfolglos, und find nur als falsche Angriffe zu betrach-ten; sie wurden gleich zurückgewiesen, und die Franzosen zogensich, ohne etwas zu versuchen, bis in die Festung zurück.
Zn der Nacht vom 2Zsten zum 26sten Zuli wurdendie in der vorigen Nacht angefangenen 2 Batterien fertig, durcheinen Laufgraben unter sich und mit der ersteren Batterie ver-bunden, und die Geschütze aufgestellt.
Den 26sten Juli des Morgens ^ auf Z Uhr, begann dasBombardement aus den Z Wurfbatterien, welches der Feind sehrlebhaft erwiederte. Es währte mit geringen Pausen, die zur Her-stellung der Batterien und einigen Reparaturen benutzt wurden,bis den 27sten Zuli Mittags. Der dem Feinde durch diesesBombardement zugefügte Schaden war sehr bedeutend, indem dasFeuer an Zr> verschiedenen Orten zündete. Da aber die Mehrzahlder Häuser massiv ist, auch in der Stadt gute Löschanstalten vor-handen waren, so wurde das Feuer gleich wieder unterdrückt,jedoch brannte ein Magazin gänzlich aus. Die Franzosen beant-worteten das Feuer sehr lebhaft, und beschränkten sich nicht dar-auf, die Batterien der Belagerer zu beschießen, sondern sie be-schossen auch die Stadt Charleville, so daß es an einigen Ortenbrannte. Die Batterien der Belagerer litten unbedeutend, nur2 Räder wurden zerschossen, und ein eiserner Mortier zersprang.Der Verlust der hessischen Truppen während des Bombardementsbetrug an Todten 1 Offizier und 2 Mann, und an Verwundeten24 Mann. Noch an demselben Tage des Abends wurde dasGeschütz aus den Batterien wieder herausgeführt, nachdem 2602Bomben, Granaten und Kugeln in die Festung waren geworfenworden.
Den regsten Zuli wurde dem Gouverneur, General Le-moine, eine Unterredung mit dem Präfekten Milon de VillierS,der als Kommissär des Königs von Frankreich in das Departe-ment der Ardennen geschickt war, in Gegenwart des Generals
v. Eglofstein und des Chefs des Generalstabes Obersten v. Wch »
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