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Artikel 3 . Nicht allein das Geschütz, die Munition, Waffenaller Art, und die Magazine, sondern auch die Pläne,Karten und militairischen Memoircö werden den preußi-schen Truppen übergeben.
Zn Folge dieser Uebereinkunft erfolgte die Uebergabe der Zi-tadelle von Meziereö schon am Zten September i 8 i 3 , nach-dem die französischen Truppen abmarschirt waren.
Es wurden in der Zitadelle folgende Dorräthe gefunden, als:>3 Kanonen,
4 Haubitzen,
12 Mortiere,
61,807 Kugeln,
io,2gi Bomben und Granaten,
491,633 geschmiedete Kartätschkugeln,
27Z gefüllte Kartätschbüchsen,
14,^3o Kilogramm Pulver,
376,133 Patronen,
1319 Kartuschen,
j 33c>o Gewehre verschiedenen Kalibers,
146 Säbel,
33c>c> Sturm-Piken,
^ 3c»,ooo Gcwehrfleine,
9 kupferne Pontons,
23 Lafetten,
14 Mortier-Klötze,
17 Munitionswagen und Karren.
2) Die Festung Montmedy.
Am Zosten Juni wurde die Festung durch ein Detaschs-ment des norddeutschen Bundes-TorpS eingeschlossen und beob-
> achtet, um zu verhindern, daß die Besatzung Ausfälle mache.
^ Die Festung Montmedy liegt auf einem länglicht-runden Fel-
senberge, der ganz isolirt im Thale der Thiers steht, und mit kei«, nem der umliegenden Höhenzüge eine merkliche Verbindung hat.
! Von drei Seiten umgeben Wiesen und Aecker den Berg, von der
> vierten ist ex durch eine starke Vertiefung von den gegenüberlie-
i Wenden Weinbergen getrennt, deren höchster felsigter Gipfel un-
> gesahr 800 Schritt vom Walle der Festung entfernt ist. Die
! Stadt, Medyba« genannt, liegt tief im Thale, und ist von einer
kannelirken r6 bis 20 Fuß hohen Mauer (vor welcher theilweifeGräben befindlich sind), umschlossen, die sich in zwei Armen den