Mann starke Garnison unter dem Kommandanten General St.Suzanne einen Ausfall.
Am ikten Juli bestand das Einschließung«-Corps aus den3 wirtembergischen Landwehr-Regimentern, 2 EsquadronS desöstreichischen Cheveaux legers Regiment des Kaisers und eineröstreichischen Zpfündigen Batterie unter dem General von Stock-meier, welches am Zosten Juni bei Bischofsheim den Rhein pafisirte, und am cjten Juii vor Schlettstädt eintraf, wo eü die östrei-chische Brigade des Generals v. Herzogenberg ablösete, und fernerdie Einschließung übernahm.
Die französische Besatzung in Schlettstädt bestand aus derDivision Berkheim, 6 Bataillons gut geübter Nationalgarden undeinem Corps Invaliden, sie war an 6000 Mann stark.
Außer den Neckereien, die täglich zwischen den Vorposten vor-fielen, und außer einem Angriff, welchen der Feind am 5ken Juliauf den Posten von MarkolSheim machte, wo er jedoch vonden Wirtembergern zurückgewiesen wurde, fiel bis zum Uten Julinichts von Bedeutung vor.
Am 9ten Juli besichtigte der Erzherzog Johann die Auf-stellung des Blokade-Corps, und bezeugte seine Zufriedenheit.
Es war am iiten Juli des Morgens um 2 Uhr, alsder Feind in 4 Kolonnen auf der Straße von Colmar gegenStraßburg einen Ausfall machte, und die sämmtlichen Vorpostenauf die Hsuptposten, und auf die im Lager stehenden Truppen zu-rückwarf, welches ein allgemeines Gefecht veranlaßte.
Der General von Stockmeier ließ den Feind sogleich in dreiAbtheilungen in Fronte und Rücken angreifen, und diese mit vielerTapferkeit gleichzeitig ausgeführte Bewegung nöthigte ihn sehrbald zum Rückzüge; hierauf wurde die feindliche Fronte allge-mein, besonders aber die auf dem rechten Flügel gerichtete Ko-lonne auf das lebhafteste angegriffen, und der Feind bis in seinealten Stellungen zurückgeworfen, worauf sich das Gefecht um6 Uhr Morgens mit einer Kanonade aus der Festung endigte.Die östreichische Reiterei und Artillerie konnte theils wegen derDämmerung, theils wegen des ungünstigen Bodens nicht angewen-det werden. Die wirtembergischen Truppen verloren in diesemGefecht an Todten: 2 Offiziers und 5 Mann, an Verwundeten:2 Offiziers und 5c> Mann.
Die wirtembergischen Truppen des General-Majors v. Stock-meier rückten hierauf zur Belagerung von Hüningen, und dieöstreichische Division Mazzuchclli aufs neue zur Einschließung von