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Erster Band.
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ausforderung Rußlands! Es blieb diesem nichts übrig,als sich zu einem Kampfe zu rüsten, wozu ihm der Handschuhbereits hingeworfen war.

Rußland zog nun im Anfange des Jahres igrrTruppen an den Grenzen des Herzvgthums Warschauzusammen. Zugleich protcstirte Kaiser Alexander durcheine öffentliche Erklärung an die Machte Europas, gegendie Wegnahme Oldenburgs, als eines Landes, auf welchesseinem Hause das Recht der Nachfolge zustünde^).

Noch gab es vielleicht ein Mittel zur Ausgleichung,das Herzogthum Warschau; doch Napoleon wollte undsuchte den Zweiten polnischen Krieg.

„In fünf Jahren werde Ich Herr der Welt seyn,„es bleibt nichts als Rußland, aber Ich werde es zer-trümmern!" sind die Worte, die er im November zudem Herrn von Pradt sprach.

Mitten inne, zwischen beiden Kolossen von Europa,sah Preußen mit Bcsorgniß ein Gewitter an dem politischenHorizonte heraufsteigen, das ihm schon beim bloßen Her-überziehen gänzliches Verderben drohte! Noch nie hat sichPreußen in einer so großen Krise befunden. Im Kriegevon 1809 hatte es sich glücklich neutral erhalten; aber beidiesem Kampfe um die Welt, mußte es entweder denzweideutigen Schutz Napoleons suchen, oder sein Schicksalan das damals selbst noch zweifelhafte Rußlands knüpfen.Wenn gleich persönliche Neigung König und Volk zu demletztem zog, so erschien doch ein solcher Schritt um sogewagter, als Rußland bei dem Verthcidigungsplane, denes gefaßt, Preußen mindestens bis zu der Oder sich selbst

*) Diese Note befindet fich gedruckt, in Luder» Frankreich und

Rußland, »stcr Theil, pag. l0 9'