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Erster Band.
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Die Anhäufung ungeheurer Vorräthe aller Art, sowie die Armirung von Küstenfahrzeugen in Danzig; dieAnlegung eines großen Magazins in Elbing; die befohleneBefestigung Memcls; die großen Vorbereitungen zu denBelagerungen von Riga und Dünaburg, Zeigen indeßdeutlich genug, daß ein Marsch nach Petersburg wenig-stens nicht außer dem Kreise seiner Berechnungen gelegen.Der Eindruck, den letztrer Marsch auf das Kabinet vonStockholm gemacht haben würde, war einem Manne wieNapoleon gewiß nicht entgangen und die allgemein dc-bütirte Meinung: daß Rußland nur in Moskau zu er-obern sey, wäre für ihn vielleicht Grund genug gewesen,gerade nicht dahin zu gehen. So lange bei dem erstvon Napoleon selbst ganz ausgebildeten neu-ern Kriegs système, die fein blich en Streitkräftenoch nicht vernichtet waren, konnte und mußteNapoleon nur dahin gehen, wohin die Russenzogen. Diese Vernichtung allein war also das ersteObjekt seines Opcrationsplans.

Der erste Vertheidigungsplan der Russen schien haupt-sächlich die Deckung von Petersburg zu beabsichtigen; wo-durch man aber der Hauptmacht des Heeres die Richtungnach Norden gab, sie also von den vorzüglichsten Hilfs-quellen des Reichs, so wie von den bedeutenden Verstär-kungen entfernte, welche ihr, durch Vereinigung mit Tor-massow und Tschitschagoff, späterhin ein Übergewicht überdie französische Armee verschaffen konnte. Der zweiteVerthcidigungsplan dagegen schien auf die Möglichkeit zurechnen, einen Austand strategischen Manövrircns schonbei Eröffnung des Feldzugcs zwischen der Düna und demNicmcn herbeiführen zu können; indem man den Angriff