gekommen, von wo er am rasten im Begriff war, nachMohilow zu marschiren. Durch die von seiner Avantgardegemachten Gefangenen erfuhr er, daß Mohilow schon vonden Franzosen besetzt sey; weshalb er bei der Ungewiß-heit über die Starke des Gegners Halt machte, umdas Defilce von Saltaitka vor seiner Fronte zu behal-ten. Davoust hatte sich aber indeß sogleich der Übergängeüber den Bach versichert und seine sämmtlichen noch dis-poniblen Truppen zur Unterstützung des 85stcn Regimentsnachrücken lassen. Die französische Stellung war eine dervortheilhaftcsten, welche unter diesen Umstanden gewähltwerden konnte; die Front derselben zog sich links von demDorfe Saltaitka, nicht weit von bcit morastigen Ufern deSDnicpers, anf einem schwachen Thalrand hinter einem Bachebis auf tausend Schritte jenseit des Dorfes Atowka undvon da bog sich der rechte Flügel längs eines andern Dache-in der Verlängerung gegen Mohilow zurück bis an das DorfSclicz. Vor der Fronte und dem rechten Flügel lagen großeWaldungen, welche dem Angreifenden den Gebrauch seinerArtillerie erschwerten. Der Marschall hatte diese Vortheileäußerst zweckmäßig benutzt, bloß drei Punkte, Saltaitka,Atowka und Sclicz besetzt, die übrigen Truppen aber dahin-ter in mehreren Echcllons bis gegen Mohilow aufgestellt, sichdadurch gegen die Umgehung seines rechten Flügels zusichern. Die Brücken wurden barrikadirt, die benachbartenHäuser mit Schießscharten versehen, kurz nichts versäumt,den drei Übergangspunkten so viel Haltbarkeit zu geben,als in der Eile möglich war.
Ungeachtet dieser Anstalten der Franzosen beschloß Ba-gration dennoch in der Nacht den Angriff, sich von derwahren Stärke des Gegners zu überzeugen. Eine Umge-