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Samogitien abzuschneiden, «nd dasselbe zu verhindern sichin die Nähe von Niga zu begeben, wofür Napoleon imAnfange große Besorgnis; hegte.
Das österreichische KorpS war zur Zeit des Übergangsder französischen Arnice über den Riemen noch bei Lublin.Da der Kaiser Napoleon seine Hauptstarke nach dem lin-ken Flügel des Zciitrunis gezogen; so wurde es nothwen-dig, die entstandene Lücke wieder auszufüllen. Der Fürstvon Schwarzcnbcrg erhielt daher die Ordre sich näherheranzuziehen, bei Drohiczin den Bug zu passiren und sichbei Pruszany zwischen die Armee von Bagration und dieReserve von Torniassow zu werfen. Aber der Umweg,den das Korps um die russische Grenze herum von Lcm-berg bis Drohiczin zu machen hatte, verspätete seinenMarsch so, daß es nur erst spat in die Linie tretenkonnte.
In Wiederholung des bereits Gesagten, befand sichalso die Armee Napoleons am Ende des Juni auf fol-genden Standpunkten: das zehnte Korps zu Rvsicnna;das zweite zu Wilkomir, das dritte zwischen Sudcrwa undSchirwind; die Reserve-Kavallerie gegen Nicmenczin; dieGarde zu Wilna; das erste Korps etwas weiter vor aufder Straße von Oszmiana; das vierte Korps zu Ncu-Troki; das sechste zu Kowno, das fünfte, siebente undachte zu Grodono; das österreichische aber noch am Bugbei Drohiczin.
Der erste Zweck Napoleons, die russische Armee anihrer Vereinigung diesseits der Düna zu hindern, und dieerste Wcstarmec zu zwingen, sich in Eile nach dem ver-schanzten Lager von Drissa zu werfen, war erreicht.
Der König von Rcapcl folgte darauf dem General