Band 
Erster Band.
Seite
143
JPEG-Download
 

14 3

not hatte also hier ein ähnliches Schicksal wie Hannibaleinst in Italien. Dieser wollte nach der Gegend vonCasinum, vermöge einer schlechten Aussprache des Na-mens, führte ihn aber sein Vote nach dem nähern Casi-linum. Hannibal ließ seinen Voten dafür kreuzige», Junotprügelte den seinigen blos tüchtig durch, und es ist wohlmöglich, daß für einen Franzosen daS Russische nochschwerer auszusvrcchcn seyn mag, wie für den Carthagerdamals das Lateinische *).

Am löten rückte die französische Armee Unter stetenAvantgarden-Gcfechtcn gegen Sinolensk. Das vierte Korpsallein blieb zur Beobachtung der russischen Armee bei Kat-tan am Dnieper stehen.

Erst am Abende dieses Tages traf die russische Armeewieder in ihrer alten Stellung bei Smolensk ein. Ge-neral Dvktorow mußte nun sogleich mit dem 6tèn Korpsund . der 3tcn Division die Vorstädte nach der Seite desFeindes besetzen; General Rajcwski hatte sich bis dahinnoch außerhalb derselben gehalten. Smolensk war indeßbei der gegenwärtigen Lage der Dinge, für die Russennichts weiter wie ein Brückenkopf für eine Arnice, dieihre Aufstellung hinter einem Flusse genommen. Es befandsich nicht einmal schweres Geschütz auf den Wällen; sowar dieser wichtige Punkt versäumt oder verkannt worden;

*) Den Franzosen mußte es überhaupt schwer werden, in R„ß«land die Örter ihrer Bestimmung zu finden, da die an dieGenerale gegebene Übersetzung der großen Karte von Ruß«land, zur vermeinten Verdcutlichuug der Aussprache, in einwahres Kauderwelsch übersetzt und geschrieben worden war»Man konnte sich nicht einmal damit helfen, einem Einge«dornen den Namen des Orts schriftlich zu zeigen: wer wir-z. B. in Jymorou Zizmory suchen?.