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Erster Band.
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(dm Daîern) unter Saint-Epr bei Polotzk zu bewerk-stelligen, da er in Erfahrung brachte, dasi seinem Geg-ner bedeutende Verstärkungen zugekommen waren. Auchhatte der General Wittgcnstein den Garnen, den er früherzur Beobachtung des Herzogs von Tarent gegen Düna-burg detaschirt, wieder an sich gezogen und nur das Par-tifankorps von Bcdrega in jener Gegend gelassen. Jetztmarschirtc Wittgcnstein mit seinen vereinigten Streifkraf-tc» gegen Polotzk, die Hauptkolonne über Walintza aufder Straße von Osweja, eine zweite kleinere, über Si-wofchina, auf der Straße von Sehecz, welche beide Ko-lonnen bei Gamzclowo wieder zusainincnsticßcn.

Die französische Armee hatte sich indeß rings um Po-lotzk herum auf beiden Ufern der Pollota aufgestellt; dassechste Korps auf dem rechten, das zweite auf dem linkenFlügel, das Dorf Spaß vor der Fronte, mit Truppenvon der Division Wrcdc besetzt. Am i7tcn des Morgensschritt Wittgcnstein zum Angriffe. Das Gefecht wurdelebhaft und allgemein (Vaudoncvurt sagt: la mêlée futterrible), hatte aber weiter keine Resultate, als die Be-setzung eines kleinen Theils vom Dorfe Spaß. BeideHeere blieben wahrend der Nacht in der Ordnung sichgegenüber stehen, i„ welcher sie gesümpft hatten und wa-ren daher, als der Morgen des 1 fiten anbrach, kaumeinen Kanonenschuß von einander entfernt. Bis zum Mit-tage verblieb alles ruhig, doch hatte der General Witt-genstein wahrend der Nacht den Ingenieur-Oberst GrafenEicvers mit 2 Bataillonen links nach Gromewa entsendet,um dort einen Übergang auf das linke Ufer der Pollotavorzubereiten. Der General Saint- Ehr, welcher nachder am vorigen Tage erfolgten Verwundung des Marfchalls