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Truppen eine kurze, aber gehaltvolle Nebe zu halten,und ihnen, nächst Tapferkeit und Gehorsam, auch Scho-nung der Einwohner eines Landes zu empfehlen, das bisjetzt in nachbarlicher Freundschaft mit uns gelebt. Eswurde darauf dem Künige ein allgemeines wahrhaft freu-diges Lebehoch gebracht; die Erwähnung des neuen hohenAlliirten war aber, im buchstäblichen Sinne, vergessenworden. Die Sache war noch zu neu, sprach auch nichtzum Herzen.
Von Murdlen ab, fanden wir bis Nosstenna einensehr gut zubereiteten Kolonnenweg, der freilich zu einemganz andern Zwecke angelegt worden war. Der Marschging über Jarningken und Staginnen. Bei der Mühledes letztern Dorfes war die Diviston Grandjean iir denKolonnenweg des preußischen Korps gefallen, das nunhinter der Bagage derselben seinen Marsch höchst unbe-quem und langsam fortsetzen mußte. Die Entfernungvon Piktupöhnen bis Tauroggen beträgt nur 3 preußischePosimeilen und die Truppen der Avantgarde trafen den-noch erst um 3 Uhr Nachmittags bei diesem Flecken ein,hatten also beinahe l3 Stunden zugebracht.
Das Hauptquartier des Marschalls, so wie das desGenerals Kork und der Generale der 7ten Division warin Tauroggen; die Truppen der Division und der preußi-schen Avantgarde bivakirten außerhalb an den Zäunen desOrts. Das Gros des preußischen Korps war am Saumedes Waldes, bei dem eine kleine Stunde davon entferntenAmtsvorwerk geblieben^). Das Füsilier-Bataillon Nr. 3.kam aus Ruß an. Noch
*) Die in Samoginen liegende Herrschaft Tauroggen warfrüher ein preMches Familie», Gut gewesen das imZahrc