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Den roten. Nach einer Meldung des Generals vonKleist war der Major von Thümcn mit seinem frühernDetaschcment noch gestern Abend bis Sankt Annen vor- îgegangen. Heute mit Tagesanbruch hatte derselbe einestarke Patrouille bis Weberbeck vorgeschickt, die einen Kosak-kcnposten auf der waldigten Höhe hinter dem Pastorat fand,und noch einen Insantcricpostcn weiter rückwärts bemerkte.
Nachdem man über eine Stunde mit den Kosacken ge-plankert, ging unsere Patrouille wieder zurück.
Den Uten. General Grawert befahl, nach den vonden Generalen von Uork und von Kleist eingefordertengutachtlichen Berichten: daß Schlock zwar wie bisher mitdrei Kompagnien des Füsilier-Bataillons Nr. i. und einemKavallerie-Kommando besetzt bleiben, aber nicht mehr wieein haltbarer Posten betrachtet, sondern bei jeder überle-genen Annäherung des Feindes, ohne weiteres verlassenwerden solle. General Kleist solle mit dem Gros seinesDctaschements bis Zennhoff zurückgehen und dort eineStellung nehmen, die ihm erlaube, eintretenden Falls auchdas Lager bei Olai zu unterstützen. Die Vorposten aufdem rechten Ufer der Aa sollten bis Kalnzecm zurückge-zogen werden, aber starke und häufige Patrouillen bisSt. Annen schicken; auch mit deni Posten in Schlock insteter Kommunikation bleiben.
Den r2ten. Der Feind drängte heute früh die sogenannte stehende Patrouille beim Krebscnkrug zurück; derMajor von Clausewitz ging ihm sogleich mit den beidenZager-Kompagnien entgegen, und zwang ihn, nach einemkurzen Gefechte, in feine alte Stellung hinter deni Daminzurückzukehren. Wir hatten einen Verwundeten, vomFeinde fand man einen Todten.