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C.G. Calwers Käferbuch : Naturgeschichte der Käfer Europas / herausgegeben von Professor Dr. G. Jäger : zum Handgebrauche für Sammler
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Schierling, aber im Stengel versteckt, Lixus gemellatus, auf den Blätternund Blüten Prasocuris phellandrii; auf Wassermerk Prasocuris, Phytonomus,im Stengel 2 Lixus-Arten; auf Schmalzblume Donacia, Prasocuris; aufWeiderich Nanophyes lythri, Galleruca calmariensis, 2 Haltica; auf Wasser-dost Agapanthia, Anaspis; auf Spierstauden Gnorimus nobilis, Hoplia squa-mosa, Asclera, Anoncodes, Obrium ferrugineum, Molorchus, Phyllobius, Galle-ruca tenella, Meligethes etc.; auf Brunnen kr esse Poophagus und Haltica -Arten; auf Wasser-Ehrenpreis Gymnetron, Prasocuris, Phaedon; auf derSchwertlilie Mononychus und Haltica pseudacori; an LaichkräuternDonacia, Galleruca und, wenn man die Pflanze ausreisst, an der Wurzel dieseltene Haemonia equiseti; an Froschlöffel Hydronomus alismatis; aufSeerosen Galleruca nymphaeae, Donacia crassipes und cincta; an Pfeffer-minze 2 Cassida, 3 Chrysomela, 1 Phytonomus, 1 Ceuthorhynchus, 1 Haltica;an Binsen Erirhinus festueae, Donacia, an ihren Wurzeln Haemonia equiseti;am Kolbenschilf Telmatophilus caricis, Donacia; am Igelkolben undRiedgräsern Telmatophilus, Donacia, Haltica, Apteropoda, Erirhinus, An-thicus; am Schil f Donacia, Phytonomus arundinis, Coccinella 19-punctata.

12) Auf und in Nadelholz. Hiebei müssen die verschiedenen Teiledes Baumes einzeln betrachtet werden.

a) Auf den Stämmen und dem Holze:

Den besten Fang macht man an den frischen Holzklaftern, gefällten odervom Sturm oder Schneedruck gebrochenen Stämmen oder sonstwie ge-schädigten und kränkelnden Hölzern und auf den zurückbleibenden Stümpfenund frischen Prügelzäunen im warmen Sonnenschein; man sehe jedoch nichtbloss auf der Sonnenseite, sondern auch rückwärts nach. Von Bockkäfernkommen vor: Criocephalus, Tragosoma, Prionus, Ergates, Monohammus, To-xotus, Spondylis, Leptura, Asemum, Astynomus, Hylotrupes, Saphanus,Rhagium, Criomorphus, Callidium, Molorchus, Pogonocherus. Von Pracht-käfern: Chalcophora, Adelocera, Ancylocheira, Chrysobothris, Dicerca, An-thaxia; von Rüsselkäfern: Hylobius, Pissodes, Magdalinus, Acalles; vonsonstigen Käfern: Clerus, Calopus, Serropalpus, Ceruchus, Dircaea, Apate,Anobium etc.

b) Unter der kranken oder morschen Rinde oder im morschenHolze findet man die Borkenkäfer-Arten, ferner: Peltis grossa, Pytho de-pressus, Quedius, Baptolinus, Uloma, Dromius-Arten, Ips, Hypophloeus, Platy-dema, Platysoma, Rhyncolus, Rhizophagus, Salpingus, Ptinus, Leptusa, Phloeo-pora, Tachys, Paromalus, Plegaderus, Cerylon, Laemophloeus, Paramecosomaund die Hylobius-Arten. Dankbar sind besonders alte Stümpfe, wo manim Frühjahr im morschen Holz ausser Carabus irregularis und auronitens dieschönen roten Schnellkäfer der Gattung Ampedus trifft. Die kleineren imdürren Holz, besonders dürren Aesten, sowie die in den Tannenzapfen leben-den Arten der Gattungen Anobium, Ptinus, Rhyncolus, Dasytes etc. gewinntman am besten durch Züchtung. Siehe später.

c) Die in Knospen, Trieben, Zweigen und an Nadeln fressenden