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und Esche (Hylesinus, Scolytus, Anisarthron, Platyrhinus, Anobium, Myce-tophagus, Lytta, Melolontha albida, Apoderus, Cionus fraxini, Platycerus).
Unter den Obstbäumen ist der Apfelbaum der käferreichste j erbietetTetrops, Pogonocherus, Phytoecia, Magdalinus, Scolytus, Rhinosimus, Ham-maticherus, Leiopus, Saperda, Bostrichus, Valgus, Osmoderma, Rhynchites,.Apion, Otiorhynchus, Anthonomus, Phyllobius, Silpha 4-punctata. DasSteinobst ist erheblich ärmer, doch hat es einige eigene Arten, so die Pfir-siche den schönen Purpuricenus Koehleri, der Kirschbaum Morimus tristis,Ptosima flavoguttata, Anthaxia candens, die Pflaume Rhynchites cupreus.Nussbäume, Quitten etc. lohnen sich nicht zum Sammeln, ebensowenig;Es s käst ani e.
Von den Zierbäumen ist keiner reich an Käfern, doch beherbergeneinige schöne Arten: die Linde Lampra rutilans, Molorchus major, Anthaxiamanca, Aegosoma scabricorne; die Vogelbeere Mycterus curculionoides; dieRosskastanie Lampra rutilans, Aegosoma scabricorne, Rhamnusium salicis,Mycetochares linearis, Rhyncolus-Arten; die Traubenkirsche mehrereAnthonomus-Arten; die Akazie hat fast gar keine Käfer.
14) Im toten Holz von Zäunen, Pfosten, Hausbalken, Möbeln etc.leben Hylotrupes, Anobium, Lyctus, Gracilia, Ptilinus, Hedobia, Apate unddie Larven von Valgus und Trichius.
15) In den Gebäuden giebt es auch für den Sammler manches Inter-essante.
a) In den Kellern, besonders solchen, wo Viktualien aufbewahrt wer-den, wie in denen der Krämer, leben Arten der Gattung Blaps, Sphodrusleucophthalmus, Pristonychus, Quedius, Heterothops, Omalium, Oligota, Cho-leva, Mycetaea, die mehr auf dem Boden laufen und am besten in einge-grabenen Töpfen gefangen werden; an den Hahnen und Spunden der FässerCryptophagus-Arten.
b) In Stallungen: Blaps und Tenebrio.
c) Im Abtritt: Tenebrio und Ptinus.
d) In Speisekammern: Ptinus, Anobium, Tenebrio.
e) An den Fenstern: Coccinella, Attagenus, Dermestes, Anthrenus.
16) Die Höhlen und Grotten, insbesondere die der Alpen, Pyrenäenund des Mittelmeergebiets bieten eine reiche Käferfauna: von CarabenSphodrus, Pristonychus, Anophthalmus; von Aaskäfern Adelops, Drimeolus,Pholeuon, Quaestus, Quaesticulus, Leptoderus; von KurzdeckflüglernHomalota, Glyptomerus; von Rüsselkäfern Troglorhynchus. Der Fangder Höhlenkäfer geschieht am besten durch Auslegen von Fleisch und Aasüber eingegrabenen glasierten Töpfen.
17) Im Wasser leben alle Arten der Gyriniden und Hydrocantharen,die an Schwimmfertigkeit alle andern übertreffen. Von den Hydrophi-liden: Spercheus, Helophorus, Hydrochus, Ochthebius, Hydraena, Limnebius,,Laccobius, Berosus, Hvdrophilus, Hydrobius, Cyllidium, Cyclonotum. Von denHydrophiliden können viele nicht schwimmen, sondern kriechen nur an den.