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schild viel breiter als lang, an den Seiten kaum erweitert, ohne Höcker undDorn. Flügeldecken viel breiter als das Halsschild, walzenförmig. Beim (fder letzte Bauchring ganzrandig, beim 9 tief ausgerandet.
testacea Fahr. (Taf. 39. Fig. 1.) Gewölbt, glänzend, schwarz, ziemlich dichtund tief punktiert. Halsschild rotbraun. Flügeldecken rostbraun, spärlichrostfarbig behaart. Länge 7 — g mm. — Gemässigtes Europa, Larve in ab-gestorbenen Stellen von Schwarzpappeln, Weiden, Eichen, Buchen, Kastanien.Käfer Ende Juni.
Calamobius Gue’r.
Saperda Fahr.
Fühler I2gliederig, viel länger als der Körper, unbehaart, das Grund-glied etwas verdickt, die folgenden haarförmig. Beine sehr kurz. Hinter-schenkel kaum die Spitze des ersten Bauchringes erreichend. Klauen ein-fach. Halss'child länger als breit, walzenförmig. Schildchen gerundet 4 eckig.Flügeldecken etwas breiter als das Halsschild, beinahe 4mal so lang als zu-sammen breit, an der Spitze, einzeln abgerundet. Augen tief ausgerandet.Kopf mit stark gewölbtem Scheitel und mit in sehr schiefer Richtung gegendie Vorderbrust geneigter Stirne.
marginellus Fahr. (Taf. 39. Fig. 2.) gracilis Creutz. Schwarz, dicht und feingrau behaart. 3 Längslinien auf dem Halsschilde sowie der Seiten- und Naht-rand der Flügeldecken rötlich behaart. Länge 6 —12 mm. — Das Weibchenlegt im Juni seine Eier in Getreidehalme, in deren Stengel die Larve frisst,sie überwintert in der Stoppel. Da die Halme brechen, ist das Tier schädlich.Oesterreich, Illyrien, Dalmatien, Montenegro, Türkei, Italien, Frankreich.
Agapanthia Servillc.
Saperda Fahr.
Fühler I2gliederig, borstenförmig, länger als der Körper, unten langbehaart. Schenkel ziemlich gleich dick. Hinterschenkel die Spitze des zweitenBauchringes erreichend. Klauen einfach. Halsschild fast so lang als breit,oder länger, nach vorn meist verschmälert. Flügeldecken breiter als dasHalsschild, walzenförmig, oder gegen die Spitze verschmälert. Augen starkausgerandet. Kopf mit stark gewölbtem Scheitel und mit rück- und abwärtsgerichteter Stirne. — Auf niederen Pflanzen, in deren Stengeln oder Wurzel-stock die Larven leben.
violacea Fahr. (Taf. 39. Fig. 3.) cva-nea Herbst , micans Panz. Lokalvarietäten: chalybcaFaht. Kaukasus; jantliina Gmel. Italien; violacea Froel. Ungarn. Verlängert, fastwalzenförmig, mattglänzend, blau oder tief blaugrün, metallisch, runzelig punk-tiert, schwarz behaart. Halsschild walzenförmig, Flügeldecken an der Spitzeeinzeln abgerundet. Eine Linie an den Seiten des Halsschildes, das Schildchenund die Seiten der Brust dicht weiss behaart. Fühler und Beine schwarz-blau, weiss behaart. Länge 8 mm. — Süddeutschland, Nordfrankreich, Savoyen,Italien, Ungarn.
cardui Fahr. (Taf. 39. Fig. 4.) Lokalvarietäten: marginalis Mals. Italien; PeragalloiMuls. Nizza; nigroaenea Muls. Spanien. Verlängert, schwarz, schwarz behaart.Unterseite ockergelb behaart. Halsschild mit 3 rostgelb behaarten Längs-linien. Flügeldecken mit rostgelben Haaren fleckig besetzt. Fühler rötlich-gelb, weisshaarig; das Grundglied und die Spitze jedes folgenden Gliedesschwarz. Länge 12 —16 mm. — Deutschland, Schweiz, Oberitalien, Frank-reich, Südrussland, auf Disteln, Galeopsis, Chrysanthemum, Heracleum undEupatorium.