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der erhaltenen Weisung gemäß, an den Gen. Lieut. Bülow anzu-schließen. Der überlegene Feind wagte es nicht, dasselbe weiterzu verfolgen, sondern blieb schon bei Nedlitz, Möckern und Loh-burg stehen.
Es wurde heute auch der Bau einer Brücke bei Elster, ober-halb Wittenberg, angefangen. Der Gen. Lieut. Bülow marschirteMit seinen Truppen bis nach Brandenburg.
Am ejten April geschahen, bis auf die Avantgarde desGen. Lieut. Kleist, die unverändert bei Wittenberg stehen blieb,folgende Bewegungen:
die Hauptquartiere der Generale Graf Wittgenstein und Uorkkamen nach Zerbst,
die 2te Division wurde in Zerbst in enge Kantonirungenverlegt,
die Truppen des Gen. Lieut. Bülow marschirten nach Ziesar,
die russische Division des Gen. Lieut. Berg kam in die Gegendvon Liezo, Z Stunden von Zerbst.
Die Stadt Dessau wurde von dem isten und dem Füsilier-Bataillon des Leib-Infanterie-Regiments, einer halben reitendenBatterie und einer Esquadron Husaren beseht. In Roßlau bliebdas 2te Bataillon des Leib-Infanterie-Regiments und eine Es^quadron Husaren.
Ein Kosaken-Regiment wurde bereits über die Elbe geschickt,um die Verbindung mit dem Lorps des Generals Winzingerodeauszusuchen.
Den heutigen Bewegungen lag die Absicht zum Grunde:
den Brückenbau bei Roßlau zu decken,
die Stadt Dessau und deren Umgebungen vom Feinde und sei«nen Forderungen zu befreien,
Wittenberg auch auf dem linken Ufer der Elbe zu bedrohen unddie Verbindung mit dem Torps des Generals Winzingerodezu eröffnen. Auch war es aus der Stellung von Zerbst weitleichter, dem General Vorfiel mit Unterstützung zu Hülfe zueilen, oder sich von da nach Ziesar, Görzke oder nach Bel-Zig bewegen zu können, so wie endlich die Gegend, die manverließ, sehr arm, und ihres waldigten Terrains wegen ansich unvortheilhaft war.
Der General Vorfiel blieb heute bei Gloina stehen, ohne vomFeinde beunruhiget zu werden, doch wurde der General Hüncr-An Nachmittage mit einem Detaschement, welches aus:
3 Bataillons des isten ostpreußischen Infanterie-Regiments,
2 ^öquadrons des Leibhusaren-Regiments,
4 ^yuadrons des 2ten Dragoner-Regiments,
Fußbatterie und einer halben reitenden Batterie bestand,von Zerbst aus, über Schbrrau, gegen Leizkau hingeschickt,um jeden unvermutheten Angriff des Feindes zu verhindern, wel-cher sich zwlfchen Möckern und Leizkau aufgestellt hatte; da aber^er Feind Schorrau und selbst Leizkau schon wieder verlassen hatte,besetzte der General Hünerbein am Abend auch den letzterenDer General Graf Wittgenstein beschloß den Feind am