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Feinde beseht wären? Der Feind hatte sie bereits verlassen, unddie Avantgarde rückte vor, und besehte den Kluskrug und dasDorf Wahlitz; zu ihrer Untersiühung wurde der Gen. Hünerbeinmit H Bataillon, 2 Esquadron Husaren und einer halben reitendenBatterie nach Gommern geschickt, die noch übrigen Truppen blie-ben als Reserve in Dannigkow.
Die zweite Division des Generals Bülow, welche jetzt mitdem Gen. Borstet vereiniget war, marschirte mit ihm von Zeh-denick und Vehlih ab; sie bezogen das vom Feinde verlasseneHüttenlager bei Nedlih, und besetzten die Dörfer Königsborn undMertz-
Die Avantgarde des Gen. Kleist verblieb in ihrer Stellungvor Wittenberg, das Hauptquartier in Thicsen; in Coswig wurdeeine Esquadron zur Verbindung aufgestellt; die Brigade des Ge-nerals Helfreich passirte die Elbe, um jenseits den Brückenkopfund die Brücke von Roßlau zu schützen; der Feind brannte heutedie Vorstädte von Wittenberg ab.
Den 7. April. Da der Feind sich bis nach Magdeburghineingezogen, und selbst mehrere Brücken des Klusdammeö, soWie auch seine Schiffbrücken, und insbesondere die bei der Neu-stadt Magdeburg geschlagene Schiffbrücke zerstört hatte, so gabdies deutlich genug zu erkennen, daß er von dieser Seite vorjetztalle offensive Unternehmungen aufgegeben habe, auch sah mandies bestätigend, auf dem linken Ufer der Elbe mehrere feindlicheKolonnen nach der niedern Saale abmarschiren.
Der Gen. Graf Wittgcnstein erließ deshalb die nachfolgendenBestimmungen:
Die Division des CorpS von Gen. Pork solle über Zerbstnach Roßlau gehen, hier die Elbe passiren, und über Dessau nachKöchen marschiren.
Die russische Division des Gen. Berg solle sich an dieselbeanschließen.
Der Division des Gen. Bülow mit den Truppen des Gen.Borstet wurde aufgegeben, die Festung Magdeburg auf dem rech-ten Elbufer einzuschließen, dabei aber durch anzulegende Schanzenihre Sicherheit zu befestigen.
Von dem Gen. Uork wurde darauf, als er selbst eine Er-kennung gegen Magdeburg gemacht hatte, folgendes angeordnet:die erste Postenlinie solle hinter dem Zhle-Fluß aufgestellt wer-den, so der neue Krug am Anfange des Klusdammeö denUnken Stützungspunkt bilde, und solle daher verschanzt werden;
Flügel solle sich an die hohe Brucke über die Zhle un-terhalb Biederih anlehnen, und da die Zhle an manchen Stellenzu passiren ist, so solle sie durch anzulegende Querdämme gestaudet,und durch Verhaue möglichst unwegsam gemacht werden. ZurUnterstützung dieser Postenlinie solle eine Abtheilung von allenWaffen auf der Höhe bei Königsborn aufgestellt werden. DasHauptcorps derselben solle bei Nedlitz im Mittelpunkte dieserStellung ein Hüttenlager beziehen.
Die getrennten preußischen Kavallerie-Regimenter der beiden