zurück; der Offizier der an diesem Orte kommandirt, wird vondem General Winzingerode beauftraget, alle Passagen zwischenZwenkau und Leipzig völlig unbrauchbar zu machen (durch dieAue) worüber er sich mit dein General Kleist in Kommunikationzu sehen hat. Der übrige Theil des Winzingersdeschen Corpssammelt sich nach der gegebenen Schlachtordnung um ti Uhr Mor-gens bei Werben, und deckt zugleich den Marsch des BlücherschenCorps, zu welchem Zweck das Detaschement des Obersten Orlowseine Chaine bis an den Floßgraben ausdehnen muß, und denWeg nach Weißenfels beobachtet. Der General Winzingerodenimmt zugleich die preußische Kavallerie-Reserve unter seinenBefehl, und läßt seine schwere Artillerie-Compagnie bei Werbensich an die Blüchersche Kolonne anschließen.
Um 7 Uhr Morgens ist die große russische Armee bei PegaUund Storkwitz, und imdem sie mit Infanterie und leichter Ar-tillerie die Desileen von Stensch, Kondors, Werben und Stork-witz besetzt, formirt sie die Reserve der verbündeten Armee.
Der Gen. Blücher rückt hierauf, sobald er von dem komman-direnden General beauftraget wird, in der ersten Linie links vor,und sucht. durch Linksziehen, so bald als möglich, daß von Groß-Grimma nach Delitsch fließende Flüßchen (den Gruna-Bach) mitdem linken Flügel zu gewinnen,
Die zweite Linie und die'Reserven folgen unmittelbar allenBewegungen desselben in paralleler Richtung, so daß sie das ersteTreffen zur gehörigen Seit unterstützen können, und nicht von denfeindlichen Kugeln, die ins erste Treffen schlagen, getroffen werden-
Der General Blücher muß sogleich Kavallerie und reitendeArtillerie über das Flüßchen in seine linke Flanke schicken, umdas jenseitige Ufer und die Höhen zu gewinnen, und der rechteFlügel bleibt wahrend der ganzen Schlacht, so viel als möglichrefüsirt, und an den Flvßgraben geleynt» In dieser Directionavanciren wir zwischen den beiden Flüßchen, nehmlich der R>P-pach und dem Floßgraben. Sollte der Feind suchen unsern rech-ten Flügel zu gewinnen, so muß unverzüglich die Artillerie gegenihn wärken, die Infanterie an Bataillons-Kolonnen rückt unmit-telbar hinter der Artillerie, sie wird durch die Kavallerie unter-stützt. Setzt sich der Feind mit bedeutender Force, so muß dieReserve-Kavallerie und reitende Artillerie schnell vorgehen, ihndurch das Kartätschenstucr in Unordnung bringen, und ihn so-dann mit der Kavallerie angreifen und werfen.
Das Corps des Gen. Lieut. Kleist fangt erst an zu würfen,wenn eS bei uns ein starkes Feuern hört, oder wenn sich der Feindvon demselben ab, gegen uns bewegen sollte. Sollte eü im Ge-gentheil durch einen ^überlegenen Feind stark gedrängt werden, stnimmt es seinen Rückzug auf Würzen, und vertheidiget nachMöglichkeit die Straße nach Dresden, ruinirt die Passagen amderselben, so wie auf der Straße nach Eulenburg, und bleibt durchKosaken mit uns in Verbindung.
Das Corps deß Generals der Infanterie Milleradowitschmuß gegen Zeitz vorrücken, und sollte der Feind von Weissenstm