Band 
Erster Theil.
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141
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Das Corps des Generals York marschirte lmkH-ab,auf der großen Straße durch die Vorstadt von Bautzm auf derStraße nach Wellenberg, wo es als zweites Treffen hinter dasBlüchersche Corps und auf dem rechten Flügel des russischen Fuß-volks aufgestellt wurde; es hatte die morastige kleine Spree dichthinter der Fronte, über welche eine Brücke geschlagen werdensollte, 4 Esquadrons Husaren wurden als Vorposten nach Groß-Reuden geschickt.

Das Lorps des Generals Blucher, denselben Wegmarschirend, traf eine Stunde später ein, und wurde als daserste Treffen aufgestellt.

Die russische Hauptarmee, unter dem Gen. GrafenWittgenstein, rückte von Bischofswerda bis nach Dauhen, wo dasHauptquartier verblieb.

Das Corps des Gen. Berg und die Reiterei stellte sich alserstes Treffen zur linken Hand von der Stadt.

, Die Reserve, die Garden und Cürassiere lagerten § Meilerückwärts von der Stadt.

Der Kaiser Alexander und der König von Preußen nahmenheute ihr Hauptquartier in dem Dorfe Wurschen, was eine Stundevon Bautzen auf der großen Straße zwischen diesem Orte undReichenbach gelegen ist.

Schon am Morgen um 8 Uhr machte der Marschall Maedo«Md mit seinem Corps einen Angriff auf die russische Nachhut(des Gen. Milleradowitsch) bei Fischbach unweit Weissig; es zogensich die russischen Vortruppen langsam und fechtend durch Schmie-defeld und durch Bischofswerda, bis auf die jenseits der Stadtliegenden Anhöhen zurück, woselbst die gesammte Nachhut in einersehr gut gewählten Stellung aufmarschirt, und ihr Anführer ent-schlossen war, den heftigsten Widerstand zu leisten. Bald rückteder Feind in mehreren Kolonnen heran, und es entstand ein hitzi-^ und blutiger Kampf, zuerst um den Besitz der Stadt; dieHckadr wurde endlich von den Russen aufgegeben, die bei ihremAbzüge ein Magazin in Brand steckten, auch das beiderseitigeKanvuenfeuer hatte mehrere Häuser entzündet, und so verbreitetesich das Feuer schnell über den ganzen Ort, von dem nur Z Häu-

stehen blieben; darauf versuchte der Feind mit bedeutendenpuppen-Abheilungen die russische Stellung zu umgehen, dersisck^ degünstigte sein Unternehmen, allein die Thätigkeit der rus-kim^ Artillerie, auch mehrere glückliche Angriffe der Reiterei ver-durcb^re das Gelingen. Nicht vordringen konnte der Feindwob/ oi drcnnende Stadt, nicht die russische Stellung umgehen,sL. , verlor er besonders durch das sehr heftigeKanonenfeuersehnlich) Menschen; auch der Verlust der Russen war sehr an-

Es lohnte cmH der Kaiser Alexander, zufrieden mit den An-der Leitung des heutigen Gefechtes, zugleich seinescheren Verdienste, Gen. Milleradowitsch mit dem Grafen-Leiu, General hingen nE^e, daß er der vorzüglichen

"3 und Thätigkeit der Artillerie, unter dem Gen. Mai- Ni-