Band 
Erster Theil.
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Das 7 te Corps (Regnier) war in Kahlau.

Es mußte das verbündete Kriegsheer, weil es in den Ebenenbei Lützen der feindlichen Uebermacht, durch keine Tapferkeit denSieg abgewinnen konnte, sich bis zur Elbe zurückziehen, alleinauch diese konnte, nachdem der König von Sachsen sich unwider-ruflich dem Feinde angeschlossen und ihm Tvrgau eingeräumthatte, der nun im Besitz aller Festungen war, nicht vertheidigetwerden. Da fragten sich die Führer bekümmert, wo ist ei-eStellung zu finden, in welcher man so lange Zeit gewinnt, umeinige Verstärkungen an sich zu ziehen, um die Rüstungen in denpreußischen Ländern zu beendigen? Man wählte hierauf die Stel-lung bei Bauhen, obwohl man ihre großen Mangel erkannte,man suchte durch die Kunst in Verschanzungen ihre Natur zu er-gänzen, obwohl die früher gewählte zunächst der Stadt gelegenezweckmäßiger schien, indem sie den Kräften des verbündeten KriegS-heeres angemessen war, nicht so ausgedehnt, als die zweite; auchdie hohen Ufer der Spree, die ziemlich feste Stadt, das zur Ver-theidigung eingerichtete Schloß Ortenburg aner anüte Vorzügegaben, welche der rückwärts liegenden, §ur eigentlichen Schlachtausersehenen und verschanzten, Stellung bei Klein-Henkwitz undBaschütz gänzlich mangelten.

Doch es wurden in dieser Stellung acht Tage Zeit gewonnen.Der Rückzug des verbündeten Kriegsheeres ward dadurch abge-brochen, und in der Meinung des Feindes sehr viel erreicht; seinePläne waren gänzlich vereitelt, indem die Hälfte des feindlichenKriegöheerü, welches bereits in Marsch gegen die Mark gesetztWar, jqtzt zur Rückkehr genöthiget wurde. Und Oestreich, wel-ches einen Minister in das Hauptquartier der verbündeten Mo-narchen sendete, wurde bei dem Muth und dem Vertrauen, wel-ches Preußen und Russen auf sich selbst und ihre gerechte Sachesetzten, wenigstens von seinem Vorhaben zum Beitritt der Verbin-dung nicht abgeschreckt; auch hatte das verbündete Kriegsheerwährend dieser Zeit einige nicht unbedeutende Verstärkungen er-halten. Allein in dem Augenblick, als die Heerestheile der Ge-nerale Barklay und Uork ihren Zweck verfehlt hatten, nehmlich dieTreffenweise heranrückenden französischen Corps einzeln zu schlagen,und ihre Vereinigung mit dem französischen Hauptheere zu verhindern,eure Aufgabe, die mit der geringen Zahl ihrer Streiter nicht zu losenwar, und die man ihnen wohl nicht gestellt haben würde, hättegewußt, daß 3 französische Corps im Heranrücken begriffenw ren; in dem Augenblicke als sie nach dem Feldlager zurückkehr-en ' ihnen jener feindliche Heereözug folgte, der so zahlreichwar, daß er ^in verbündeten Kriegsheer allein eine Schlacht an-bieten konnte, und jetzt in der rechten Flanke der verschanztenStellung bei Bauhen heranrückte, schon von diesem Augenblickekonnte wohl von den Verbündeten an einen Sieg in einer Schlachtbei Bautzen nicht mehr gedacht werden. Dennoch beschloß manwen neuen Kampf mir dem weit überlegnern zahlreichern Feinde,wn ohne Kampf durfte die Stellung nicht verlassen werden,-oas Kriegsherr forderte ihn, und der hohe Sinn der es belebte