Band 
Erster Theil.
Seite
155
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Die Stellung und Schlachtordnung des verbündeten Heeres,war in diesem Augenblick nachfolgende:

Der linke Flügel stand auf einem kleinen Hügel hinter Klein-Zenkwih, die Frontlinie lief von da, über die Dörfer Groß-Zenk-wih, Baschütz und Krekwih, und von da bis Nieder-Gurka ander Spree, wo sich die rechte Flanke etwas zurückbog, und dieSpree vor sich bis auf den Wmdmühlenberg von Gleine aus-dehnte. DqS Dorf Klein-Zenkwih liegt an dem löbischen Wüster,einem Bache, der von dem hohen Bergrücken herabkommt, anwelchem Hochkirch liegt, dieser Bergrücken strich an dem linkenFlügel der Stellung vorbei — das löbische Wasser fließt vonKlein-Zenkwih über Nadelwitz, Nieder-Käme und Basankwiß,wo es sich etwas rechts wendet, und über Klein-Bautzen nachPenig und nach Gleine lauft. Es machte vor der Fronteeinen Bogen, und durchschnitt bei Krekwih die Stellung, indemder rechte Flügel den Abschnitt zwischen dem Bache und der Spreeinne hatte; das ganze Schlachtfeld von Klein-Zenkwitz bis Krek-witz läßt sich als eine Ebene betrachten, obgleich der linke Flügeletwas hoher stand; hinter der Stellung aber gegen Hochkirchsteigt der Boden hin. Zwischen Krekwih und Nieder-Gurke lie-gen die Hügelgruppen, unter dem Namen der Spitzberge bekannt,die Dörfer vor dieser Stellung näher an der Spree, mußten zuihrem Schuhe beseht werden, der äußerste rechte Flügel stand beiGleine, auf dem dort sehr Vortheilhaft liegenden Windmühlenberge,And hatte den Hohlweg von Klip über die Spree in Kanonen-schußweite vor sich, und es mußte hier die Vertheidigung hinterden Dörfern Nieder-Gurka, Doberschuh, Plieükowitz und Malsch-wih an der Spree aufgestellt werden. Das Dorf Gleine -st vonden Spihbergen durch eine zusammenhängende Reihe von Teichen,wit wenig Durchgängen getrennt, die bei Plieskowih an der Spreeanfängt, und bei Penitz am Bache endiget.

Es betrug die Frontlinie der Schlachtordnung, von Klein-Jenkwitz über Krekwih bis nach Gleine, mehr als eine deutscheMeile.

In dieser Stellung war das verbündete Kriegsheer am LostenMittags folgendergestalt vertheilt:

, Das erste Treffen.

Den äußersten linken Flügel bildete, das leichte Kavallerie-Deta-Ichewent des Gen. Mas. Emanuel, welcher in und an den Ge-bürgt stand, um die Bewegungen des Feindes zu beobachten.

D'e Dordertruppcn der russischen Armee, unter dem BefehlDeö Gen. d. Znfant. Grafen Milleradowitsch standen auf den,E ^^sen Ufer der Spree liegenden Anhöhen, links von derStadt Bauhen; die Stadt Bautzen selbst war mit Infanterie-Bataillons, und das Schloß Örrenburg mit Z Bataillons Fußvolkbeseht; d>e Stadtmauer war mit Schießscharten versehen, viele>>)rte waren überdies mit Pallisaden gesichert, mehrere Kanonenaufgefahren, und das Gerber- und Bauer-Thor, Dwie die Ein-gänge und Pforten in die Gerbervorstadt sorgfältig verrammeltund verpfählt. -