Band 
Erster Theil.
Seite
157
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Das dritte Treffen,

wurde durch das russische Reserve-Corps der Garden, Grenadiere,Cürassiere und leichte Garde-Kavallerie gebildet, es standen dieseTruppen bei Klein-Burschwitz, und zwar das Fußvolk links, dieKelterei rechts von demselben.

Die Kosaken-DetaschementS waren vorzüglich auf den Hü-geln und in den Thälern der linken Flanke verwendet, und bisan die böhmische Grenze hin vertheilt.

Fünf Kosaken-Regimenter waren hinter Klein-Vurschwih ineiner Linie hinter dem ganzen Schlachtfelde als Polizei aufgestellt,sie waren zum Transport der Verwundeten, zum Herbeischaffender Wagen, zum Rückwärtsbringen der Bagage- und Handpserdeund zum Zurechtweisen einzelner Soldaten an ihre Corps ange-wiesen. Es war diese Veransta.tung sehr zweckmäßig und lobenö-werth, doch ist mir unbekannt, warum man sie, des anerkanntenNutzens ungeachtet, in den spätern Schlachten nicht beibehielt.

Die von dem kommandirenden General des verbündeten KriegS-heeres General der Infanterie Graf Wittgenstein gegebene Dis-position zur Schlacht lautete:

„Wenn der Feind mit überlegener Macht ober- oder unter-halb Dauhen über den Spree-Fluß geht, so ziehet der GeneralGraf Milleradowitsch, ihn aufhaltend, sich auf die Höhen zwischenden Dörfern Auritz und Klein-Ienkwitz zurück, und hält sich dortso lange als möglich. Wird er jedoch zu stark forcirt, so gehetdie Kavallerie, die Batterien und die reitende Artillerie, auf demgroßen Wege zurück, passirt die Linie, und stellt sich zwischen demtsten und Ften Corps als Reserve auf. Die Infanterie und leichteArtillerie, unter dem Befehle des Gen. Lieut. Prinz WürrcmbergZiehet sich auf die Höhen bei dem Dorfe Ritschen zurück, wo jetztdie Brigade des Gen. Maj. Engelhardt siehet, und vertheidigetgeineinsckaftlich mit diesem General die hohen Berge und dasDorf Rirjchm, der General Graf Milleradowitsch übernimmt betdem Eintritt der Avantgarde in die Schlachtordnung, den Ober-befehl über alle russische Corps des linken Flügels.

Im Fall eines Western Vordringens der feindlichen Haupt-macht, sind unsere Bewegungen folgende:

, Wenn der Feind über die Spree gehet, und unsern rechten«lugel den Gen. Lieut. Kleist angreift, so muß selbiger durch diebeiden Cürassier-Divisionen unterstützt werden, sollte der Feindaber ^ ganzen Macht sich nach diesem Punkte ziehen, somuß unser? Armee durch einen gewöhnlichen Flankenmarsch rechts,

M.gen unterstützm.

Sollte der Feind mit feiner ganzen Stärke auf unser Zentrumlosgehen, so niacht der General Kleist mit den beiden Cürassier-Divisionen gemeinschaftlich, einen Angriff auf seine Flanke, unser«nker Flugei und die Reserven unterstützen den General Blücher,'"dem sie rechts abmarschsten.

Wenn der Feind hingegen mit seiner Hauptmacht, sich aufwffern linken Flügel wirft, so greift der Gen. Lieut. Kleist mit denGrassier-Divisionen ihn ^ der Flanke und im Rücken an; der