Band 
Erster Theil.
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mit dem Hten Corps (Bertrand) die Spree passiren, und die An-höhen von Nieder-Kayne und Burg wegnehmen.

Ueber diese vier Heerestheile, welche den rechten Flügel aus-machten, erhielt der Marschall Soult Herzog von Dalmatien, den, Oberbefehl.

Das Zte, Lte und 7W Corps oder der linke Flügel, warendem Oberbefehl des Marschall Ney anvertrauet; er erhielt denAuftrag, mit ihnen gegen das Dorf Klip vorzudringen, dort überdie Spree zu gehen und die Stellung des verbündeten Heereszur Rechten, gänzlich zu umgehen.

Gegen Mittag um 12 Uhr begann mit einer sehr heftigenKanonade die Schlacht von Bauhen, denn es rückten die dreifeindlichen Heerestheile gegen die Stadt und gegen die, auf demrechten Ufer der Spree aufgestellten Truppen vor. Es verließendie beiden Monarchen ihr Hauptquartier, und nachdem sie dieStellung beritten hatten, verweilten sie lange Zeit auf den Anhö-hen von Nieder-Kayne und Burg, rechts von der Stadt Bauhen.

Und bald war an den Ufern der Spree entlang, das Gefechtund das Kanonenfeuer allgemein. Es durfte der Marschall Mac-donald keine Brücke schlagen, weil die große steinerne Brücke, dienach Bauhen führet, ob absichtlich oder zufällig, stehen gebliebenwar; nach hartnäckigem und blutigem Gefechte erzwäng er überselbige seinen Uebergang.

Die Marschälle Marmont und Bertrand hingegen, ließen un-ter dem heftigsten Kanonenfeuer vier Brücken, unfern der Pul-vermühle schlagen, und nun richtete vorzugsweise, das 6te Corpsseine Angriffe gegen die Stadt; es wurden zwar mehrere Angriffezurückgeschlagen, doch zuvörderst gelang eü der ausdauernden fran-zösischen Tapferkeit, die auf der Schießbleiche angelegten Verschan-zungen zu erobern, wodurch ihnen der Angriff auf die Stadt, sehrbedeutend erleichtert wurde, und unerwartet schon um 6 UhrAbends, gelang es der feindlichen Division Compans sich in den Besitzbe>° Stadt Bauhen zu setzen. Es war nehmlich ein kühner HaufenVoltigueur, aus der wendischen Spree-Borstadt, auf den steilstenFelsenabhängen, zur Schießwiese hinaufgeklettert. — Hier gerietheine russische Batterie-Abtheilung dadurch, daß ihr Offizier geblie-ben war, in Unordnung, und leistete bis sie erobert wurde, nurschwachen Widerstand; jene verwegenen Voltigeur aber kletterten"""über die äußersten Gartenmauern in die Vorstädte, undroie ^ 'hnen Unterstützung nachgerückt war, gelang es den Fran-nach wiederholten Angriffen in die Stadt selbst einzudrin-gen. DUt vjx^ln Rechte hatte man erwartet, daß die Vertheidi-Stadt werde zweckmäßiger geleitet werden, und daß binStadt gerade der letzte Punkt der Stellung seyn würde, welch'ervcm Feinde nur überlassen werden solle, wenn die Truppen aufSelten der Stadt zum Rückzüge genöthiget, der Feindüberall bereits die Spree passirt, und jene Anhöhen erobert haben,"d von ihm Lausende gefallen seyn würden.

Muthig und ehrenvoll vertheidigte und behauptete der Gen.

. "bUt. Prinz Wurtemberg, seine Stellung gegen den, ihm weitD« Krie«. l. Theil, L