Band 
Erster Theil.
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diget werden mußte» bis die Kolonnen des Heeres das Defileevon Reichcnbach zurückgelegt hatten; hierauf zog sich die Nachhutlangsam zurück, sie benutzte jeden Vortheil des Terrains» um sichaufzustellen» und durch Gefecht mehr Zeit zu gewinnen — derFeind erkämpfte endlich die Höhe von Weißenberg, deren Erobe-rung , seinen Truppen schwer wurde. Die Nachhut des ver-bündeten Heeres zog sich auf der großen Straße über Reichen-bach und Görlitz zurück; am heftigsten wurde das Gefecht nochbeim Rochkretscham, wo die preußische Reiterei des Gen. v. Blücherals Unterstützung aufgestellt war, so wie später bei Reichenbach. —Es stellte der Gen. Lieut. Zermolow seine Truppen auf den An-höhen hinter der Stadt sehr Vortheilhaft auf, sie lehnten ihrenrechten Flügel an eine Windmühle, und eine bedeutende Anzahlvon Geschütz ward auf dem Töpferberge aufgefahren; das Ge-fecht wurde sehr lebhaft, allein das Fußvolk des RegnierschenCorps drang endlich des sehr starken Feuers ungeachtet in denL>rt ein, und vertrieb die russischen Jäger daraus; nicht so glück-lich war die französische Reiterei, sie wurde gänzlich zurückgewor-fen und einige hundert Mann davon zu Gefangenen gemacht.Als hierauf der Gen. Latour Maubourg (jene »Zoo polnischenGarde-Lanciers unter dem Divisions-General Lefebre Desnouettes)Mit der gesammten feindlichen Reiterei zur Unterstützung heran-rückte, mußte sich die in der Hitze des glücklichen Gefechtes weitvorgedrungene Reiterei des verbündeten Heeres zurückziehen undder Uebermacht weichen; in diesem Gefechte wurden dem französi-schen Divisions - General Grafen Brujeres durch eine Kanonen-ku^ei beide Beine weggerissen. Die Nachhut trat ihren wetternRückzug gegen Märkersdorf an, und dort stellte sich die Linieabermals auf, mit vielem schweren Geschütz, in der Absicht, dieseStellung vielleicht für die Nacht zu behaupten. Die feindlichenBataillone hatten den Töpferberg» und die ihm umgebendenGründe von den russischen Zagern gereiniget, und rückten nun inKolonnen heran; der Kaiser Napoleon ließ jetzt das 7te Corpsoufniarschiren, es formirte seine Linie zwischen den Dörfern Dob-Aüh und MengelSdorf, und es kam nun zu einer sehr heftigenKanonade von beiden Seiten, das russische Kanonenfeuer schadetevfm französischen Fußvolk sehr wenig» weil dieses unter der Schuß-lmlr im Thale stand — endlich griff der Gen. Register die Skel-mit Kolonnen an, und nach einem lebhaften Gefechte zogenum die Rüsten zurück, von den französischen Truppen bis zu demHotf^dorf wo diese ihre Vorposten ausstellten,

n» r ^ verlor die französische Armee an diesem Tage noch in demGefechte bei Reichenbach den Marschall Duroc und den Ingenieur-General Kirgener, die beide von einer Kugel getroffen wurden»er letztere war auf der Stelle todt, der andere lebte noch 12stunden, und starb im Dorfe Märkersdorf.

Es war also der rechte Flügel bestehend aus den Corps

Gen. v. Blücher, v.York, v-Kleist und Darklay» nachdem sie über-'"lchenbach, Märkersdorf, KönigShayn und Ebersbach marsch'vt