Band 
Erster Theil.
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177
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über Günthersdorf, T'aubentränke, Ober- und Nieder-Rothwasserbis nach Kohlfurth, an diesem letztem Orte standen auch die leich-ten Kavallerie--Detaschements, welche wahrend des Marsches derKolonne die Seitenpatrouillsn gemacht hatten, und sicherten jetztden rechten Flügel.

Es trafen in diesem Lager 6 Reserve- und 2 Marsch-Ba-

> taillone, zusammen 3200 Mann Fußvolk und Loo Mann Reiterei! als Verstärkung des preußischen Kriegsheeres ein; von 4 Reserve-

Bataillons unter dem Major Grafen v. Dohna, wurde bei demCorps des Gen. v. Dort eine eigene Brigade auf dem linken Flöget' formirt. -

Der linke Flügel, unter dem Gen. der Kavallerie Gra-fen Wittgenstein, aus den russischen Truppen und der russischenReserve des Großfürsten Constantin bestehend, marschirte auf dergroßen Straße über Trotschendorf, Neukretscham, durch Lauban, -und stellte sich am Abend hinter der Qucis im Lager auf.

DuS Hauptquartier des Kaisers von Rußland und des KönigsVon Preußen kam heute nach Löwenberg.

Alle preußische Kranke und Verwundete wurden nach Glatzund Breslau,- zurückgeschickt, die russischen Verwundeten nachSchweidnih, und die Kranken nach dem Kloster Leubus.

Es war 6 Uhr des Morgens, als, nachdem die Nachhut, die'von dem Gen. Lieuk.' Grasen Pahlen dem Zten geführt wurde,bereits durch die Stadt Görlitz zurückgegangen war, die daselbstüber die Neisse führenden festen Brücken, so wie die angelegtenSchiffbrücken, und auch die Brücke bei Ludwigsdorf abgebranntwurden, und die Nachhut des Grafen Pahlen sich auf den An-höhen hinter der Reiß »Vorstadt, so wie bei Henncrüdorf die rus-sisch-preußische Nachhut der Gen. Tschaplih und v. Kleist aufstellte;

- es war die Verbindung zwischen ihnen auf dem rechten Ufer derNeisse durch Kosaken und Dragoner unterhalten, so wie auch mitdem in Moys stehenderl Detaschement des Gen. Mas. Emanuel.

Um 10 Uhr am Morgen traf der Vortrupp des feindlichenHeeres (das ?te Corps) in Görlitz ein, und wollte den Fluß pas-siven; es kam nun zu einem sehr heftigen Scharfschützengefechtean den beiden Ufern der Neisse, auch sehte die sächsische Reitereiunter den Generalen v. Lessing! und v. Wolfersdorf bei einer Furthkühn 'durch die Neisse, und griff jenseit die Russen am allein siei wurde weil sie zu schwach, war zurückgeworfen, und mußte sichwieder zurückziehen. Es huckte nun das Fußvolk des Negnierschen>orpsKolonnen geordnet herbei, und wahrend einer sehr hef-Kanonade, wurde vom Feinde entdeckt, daß die links liegendeBrucke dej Leschwitz von den Russen nicht abgebrannt war; hierpajsirten nun die französischen Kolonnen sogleich die Neisse, undnöthigten dadurch die Russen das rechte Ufer der Neisse, ohnesehr bedeutende Gegenwehr, ihnen zu überlassen; die sächsischen^ager-durchwateten bei Görlitz den Fluß, um auch dort das rechtevon den Kosaken zu reinigen, während welcher Zeit die fran-

> Amcherr Sappeurs schnell mehrere Laufbrücken erbaueten; das Reg-

wsche, . CorpS rückte über selbige vor, und verfolgte die RussenDer I. Theil. M