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Pützen, mit dem linken an das Dorf Kreisau, und die Verthei-digungslinie dieser Stellung beschrieb die Anhöhen, welche sich andem Reichenbacher Wasser entlang (das sich hinter Wilkau mitder Weisteritz vereiniget) von Kreysau, Schwengfeld, Pülzen undGrunau hinziehen und an den Geiersberg anlehnen. Vor. derFronte hatte diese Stellung, die Sümpfe des Reichenbacher Was-sers, alsdann folgten an der Weistritz entlang, die am linken Uferdes Reichenbacher Wassers, und am rechten der Weistritz gelege-nen Hohen von Ohmsdorf, bis unterhalb Pülzen, dann folgte dieWeistritz als Dertheidigungslinie, und endlich die Festung Schweid-nitz. Es mußte also der Feind bei einem Frontalangriff auf dieseStellung, zuerst die Stadt Schweidnitz, sodann die Weistritz undihre Höhen, endlich das Reichenbacher Wasser passiren, und auchdie dahinter liegenden Anhöhen mit Sturm erobern.
Zn ihrer Fronte war diese Stellung unüberwindlich zu nen-nen, allein zuvörderst muß der Feind welcher sie angreift, nichtzahlreicher als der Vertheidiger seyn, damit er selbige nicht mitbedeutenden Heerestheilen umgehen könne, und auch ohne die strate-gische Umgehung in Rechnung zu bringen, muß das Kriegsherr,welches diese Stellung erwählt, wenigstens 150,000 Mann starkseyn, um jede taktische Umgehung zu verhindern, denn es muß aufdem linken Flügel die Höhen der Weistritz und des ReichenbacherWassers, und die Gebürgspäffe, als das Weistritzthal, OhmsdorfLudwigsdorf, vorzüglich aber auf dem rechten Flügel in der Ebenedie Dcfileen zwischen dem Geieröberge und Zobtenberge, mit sehrbedeutenden Corps sichern und besetzen.
Die Hauptpunkte dieser Stellung, längs dem Peyle Bachauf dem rechten Ufer, waren hauptsächlich verschanzt worden, undman hatte, als diese Stellung genommen wurde, die Absicht: manwolle sich mit dem linken Flügel, welcher an das Gebürge Vor-theilhaft angelehnt war, Vertheidigungsweise verhalten, währendman den Feind, wenn er, wie es sehr wahrscheinlich sey, den rech-ten Flügel zu umgehen bemühet seyn werde, mit den sämmtlichenReserve-Truppen Angriffsweise entgegenrücken wolle. Zum Stütz-punkte dieses beabsichtigten Angriffes, solle der Költschner Berg,von dem, von der Oder aus Breülau im Anmarsch begriffenenrussischen Corps des Gen. Lieut. Baron Sacken, besetzt und ver-schanzt, so wie auch von ihm der Zobtenberg mit einem Vorpostenbesetzt werden. Die Truppentheile der Generale Tschaplih undv. Ziethen wurden bestimmt, die sanften Anhöhen zwischen dem PeyleBach und dem Schweidnitzer Wasser, als einen zu behauptendenVorposten zu besetzen, und es wurden deshalb auf diesen, für dieGemeinschaft mit Schweidnitz und für die ganze Stellung so wich*tigen Anhöhen Verschauzungcn angelegt.
Zum Einmarsch in die verschanzte Stellung, wurden für denrechten Flügel, die nachfolgenden Anordnungen befohlen.
„Die den Befehlen des Gen. v. Blücher untergebenen Ar-mee-Corps marschiren (ausgenommen das Corps des GeneralsPork) um c) Uhr ab, und in die Position bei Schweidnitz. DiesePosition ist hinter dem Peyle Klößchen, der rechte Flügel des er-