durch unsere Batterien und unser Geschütz ebenfalls keine geringe Be-schädigungen erlitten.
An den Trancheen kommandirte:
Der Generalmajor Rndsewitsch.
Die Truppen zur Deckung der Arbeiten und für die
Trancheen-Wache bestanden aus . . . . i5oo Mann.
Bei der Ausführung der Arbeiten befanden sich:
Sappeurs und Pioniers . . . . . . . 85 —
Armee-Soldaten . . . ... . . 800 —.
An Materialien wurden verbraucht:
s größere ........ 38»
Schanzkorbe ^ kleinere ........ 120
Faschinen esiL
Pfähle .. . i6vo
An die Stadt wurden geworfen:
/ größere ........ -4»
Bomben ^kleinere . . . . . . . .^18»
Granaten aus Einhörnern ....... 130
Kanonenkugeln . . . ... ... . . 920
Bon der Batterie Nr. 2 wurden 8 zwolfpfuittige Belagermias- ,
Kanonen und 2 halbpndige Einhörner herunter genommen un- in der
Batterie auf dem Halenberge aufgestellt, statt deren auf die Batterie ^Nr. 2. — co Stück Feld-Batterie-Geschütz kamen.
Die Arbeit des fünften Tages ist auf dem Generalplane mit grü-ner Farbe bezeichnet.
Sechster Belagerungs-Tag.
Den isten April, Nachts. — An dieser Nacht wurden durch dievon allen 4 Brigaden ab beorderten Ingenieurs aus den säMmilicheNBatterien die beschädigten Schießscharten wieder in Stand gesetzt/auch einige Theile der Konnnunikutions-ssinie erhöht, und aus demHaupt-Devot die nöthigen Materialien für die künftige Nacht, na«den nahen Orten bei den Trancheen gebracht.
Auf der linke» Flanke wurde die Beschädigung in dem Loaememvon dem Capitain V. Gaett ausgebessert, und von ihm ein Pulverkellergebaut, auch wurde die Brustwehr breiter gemacht,,zwei Schießschar-ten eingeschnitten, die Plattformen gelegt Und 2 Mörser aufgestellt.
Den 2ten April, am Tage. — An diesem Tage des Morgens/nach einem angehaltenen Feuer unserer Artillerie, nahm der Gcneral-Licut. Oppermann mit den Capjtains HulkotziuS und Gaett auf derlinken Flanke so nahe wie möglich den zur Anlegung eines Logemenwin der folgenden Nacht bestimmten Platz in Augenschein, welches denlinken Flügel der zweiten Parallele mit der Kommunikativus-LiN'.von dem Logement bei der großen Mörser-Batterie bilden sollte; °edieser Besichtigung wurde gefunden, daß bei der attakirtcn Fronesich ein Wassergraben von 3 bis,Fuß in der Tiefe befand, wesweg^unverzüglich Maßregeln zur Dämmung der beiden Arme qenonimewurden, die das Wasser aus dem Morast und aus den Quellen in »Stadt führten.