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Erster Theil. Erster Band.
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Feldverpflegung ursprünglich allein in den Händen des Militär-Departements des Ober-Kriegs-Kollegiums. Seit etwa 12 Jah-ren, vor dem Jahre 1806, waren indessen die Preise des Getrei-des ungewöhnlich gestiegen, und die Vcrpflegungskosten gegen diedes 7jährigen Krieges um das Dreifache erhöht worden, so daßman sich veranlaßt sah, das Getreide, welches außer den Bestän-den in den Kriegsmagazinen erforderlich war, gegen einen ermä-ßigten Preis vom Lande liefern zu lassen, und diese ganze Ange-legenheit einem Minister, zur Zeit dem Minister Angern, unter-zuordnen, ihm auch für die mobilen Armeen die Kriegsmagazinezur Verfügung zu stellen, so daß dem Militär-Departement desObcr-Kriegs-Kollegiums, speziell dem General Geusau, nur dieAnstellung der Kommissariate, die Feststellung der Feld-Etats unddie Beschaffung des Geldes zur Verpflegung verblieb. Auf dieseWeise bestanden also an Stelle des einen Militär-Departementsseit dem Jahre 1805 zwei Departements: das Feldvcrpfle-gungs-Departement des Ober-Kriegs-Kollegiumsund das Fcldverpflegungs-Departement des General-Direktoriums, welches Letztere somit die Aufbringung der Na-tural-Verpflegung im eigenen Lande, und aushülflich auch imfremden Lande zu bewerkstelligen hatte, so lange keine kriegerischenOperationen statt fanden, wo dann erst die Kommissariate ein-griffen. Diese doppelten Departements vermehrten nothwendig dasGeschreibe und die Verwirrung in diesem ohnehin verwickeltenGeschäft, und verminderten die Uebersicht.

Als Organ des Verpflegungs-Departements sollte der Ge-neral-Intendant der mobilen Armee, im Jahre 1806 der'Oberst Guionncau, unter die einzelnen Kommissariate der Korpsdas vertheilen, was das Departement des General-Direktoriumsaus den königlichen Provinzen lieferte, und in fremden Ländern,wo die Einwirkung dieses Departements aufhörte, den Kommissa-riaten die Distrikte zur Ausschreibung anweisen. Diesem General-Intendanten sollten die Kommissariate mit den Trains undFeld-Lazarethen untergeordnet sein, indessen waren die Be-stimmungen über die Stellung des General-Intendanten so sehrschwankend, daß das eigentliche Verhältniß Niemandem, ihm selbst